Kirill Petrenko & Bundesjugendorchester

Das alljährliche Konzert mit dem Bundesjugendorchester zu den Osterfestspielen hat längst Kultcharakter, sowohl bei den jungen Musikern selbst wie auch beim Publikum. Die begabtesten deutschen Nachwuchsinstrumentalisten erarbeiten sich ihre Partien mit den Musikern der Berliner Philharmoniker: einzeln, in Stimmgruppen und Ensembles. Nach Orchesterproben mit dem Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko folgt der lang erwartete Höhepunkt: die öffentliche Aufführung im Festspielhaus.

Programm

Richard Strauss
Serenade Es-Dur op. 7 für 13 Blasinstrumente

Gideon Klein
Partita für Streichorchester

Robert Schumann
Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120

Veranstaltungsende: 12:00 Uhr

Kooperation und Partnerschaft

Förderpate: eine ungenannte Förderin

Ort

Bénazetsaal, Kurhaus Baden-Baden

Das Prunkstück im Kurhaus Baden-Baden ist der Bénazetsaal, der 2011 umfangreich saniert wurde. Der prachtvolle Ballsaal mit seinem 13,5 m hohen Tonnengewölbe, beindruckt mit dem goldenen Bühnenportal und seiner großzügigen Atmosphäre. Die hochwertige Licht- und Tontechnik zaubert einzigartige Stimmungen.

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Spannende Fakten, mit denen Sie nicht gerechnet haben

Kleine Details und große Geschichten

Was kann ein junger Orchestermusiker während der Osterfestspiele lernen? Aufeinander hören, am Detail feilen. In diesem Jahr gilt das besonders, hat doch Kirill Petrenko ein Programm ausgewählt, bei dem erst die Bläser und dann die Streicher allein auftreten. Am Schluss vereint man sich zum Sinfonieorchester. In einem solchen kann man sich nämlich auch schon mal verstecken. Nicht jedoch im reinen Bläserensemble, wo jede Intonationsschwankung sofort auffällt. Doch all das sind bloß Fragen der Technik. Letztendlich geht es darum, die Geschichte hinter den Noten zu erzählen: indem man etwa Musik von Gideon Klein aufführt und so ein Genie ins Bewusstsein rückt, das in Auschwitz sein Leben verlor. Ebenso wichtig: die Arbeit an den Klassikern. So lernt man, was das Schönste, aber auch das Schwerste ist: ganz Ich zu sein und sich dennoch in den Gesamtklang einzufügen.

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