23.3. - 1.4.24

Osterfestspiele Baden-Baden

Berliner Philharmoniker

ÜBER DIE GRENZEN

Mit Werken von Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Richard Wagner, Johannes Brahms, Anton Bruckner, Jean Sibelius und Richard Strauss werden die Osterfestspiele Baden-Baden 2024 so vielseitig und grenzüberschreitend wie nie. Im Zentrum steht Richard Strauss’ Meisterwerk: „Elektra“. Die Berliner Philharmoniker und ihr Chefdirigent Kirill Petrenko verfolgen damit ihre auf zwei Jahre angelegten Programmbögen für Baden-Baden weiter. Schon das Tschaikowsky-Doppel „Mazeppa“ und „Pique Dame“ (2021/2022) bewies, wie aufregend eine solche Dramaturgie ist. Tugan Sokhiev dirigiert den Beethoven-Bruckner-Abend und begleitet mit den Berliner Philharmonikern den kanadischen Pianisten Jan Lisiecki. Er ist wie Lisa Batiashvili (Violine) ein lieb gewonnener Gast in Baden-Baden. Wir freuen uns auf all diese Künstler und in erster Linie auf Sie! Auf Wiedersehen bei den Osterfestspielen Baden-Baden 2024!

Osterfestspiele 2024

Das Programm

SA 23.3.24/DIE 26.3.24/SO 31.3.24

ELEKTRA

„Elektra“ von Richard Strauss ist der Paukenschlag, der die Moderne einleitete, indem er sie zugleich popularisierte. Helden am Rande des Wahnsinns, das liebt das Publikum! Die Welt stürzt auf einen ein oder im konkreten Fall: das Strauss’sche Orchester. Ganze 111 Musiker vollbringen Zauberdinge, um die Sänger zu tragen und zu puschen: in unserem Fall die legendären Wagner-Stimmen Nina Stemme in der Titelrolle und Michaela Schuster als Klytämnestra, die sich gegenseitig Mutter-Tochter-Psychodramen liefern. Das wilde Duo wird ergänzt und geerdet durch Elza van den Heever als Elektras sich nach Liebe sehnender Schwester. Das „Strauss-Dream-Team“ der Festspiele 2023 ist zurück!

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SO 24.3.24/SA 30.3.24

BERLINER PHILHARMONIKER & TUGAN SOKHIEV

Jan Lisiecki, Klavier

Ludwig van Beethoven verhalf dem Klavierkonzert zu einem neuen, sinfonischen Status. Mit seinem „Dritten“ befreite er es von den Formen seiner Vor- und Ausbilder Mozart und Haydn. Nicht nur der berühmte Dialog zwischen dem Klavier und der Pauke ist revolutionär. Nicht minder neuartig erschien Publikum 1884 Anton Bruckners 7. Sinfonie, die heute zu den großen Meisterwerken ihrer Gattung zählt. Artur Nickisch war Geburtshelfer...

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MO 25.3.24

WAGNER-GALA

Berliner Philharmoniker & Kirill Petrenko

Dass Richard Wagner auch in Baden-Baden versuchte, ein Festspielhaus zu errichten, ist längst bekannt. Weniger erforscht sind seine Arbeitsbesuche bei der damals hoch geschätzten Sopranistin und Gesangspädagogin Pauline Viardot, die mit ihrem Mann, dem französischen Impresario Louis Viardot in Baden-Baden lebte. Wagner ließ sich vom Opernstar ihrer Zeit die Besonderheiten des französischen und italienischen Operngesangs erklären...

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FR 29.3.24/MO 1.4.24

BERLINER PHILHARMONIKER & KIRILL PETRENKO

Lisa Batiashvili, Violine

Richard Strauss verhalf dem Violinkonzert von Jean Sibelius 1905 in Berlin zu einem Erfolg, der bei der Premiere in Finnland ausgeblieben war. Sibelius hatte mittlerweile Helsinki den Rücken gekehrt und das Konzert überarbeitet – die Schönheit und Einsamkeit seiner neuen Heimat an einem See vor Augen. Lisa Batiashvili stellt ihre Interpretation des „Herzenswerk“ des Finnen vor, der selbst davon träumte, Geigenvirtuose zu sein...

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SA 30.3.24

BUNDESJUGENDORCHESTER

Elias Grandy, Wiebke Lehmkuhl

Es ist Kult geworden: das Konzert des Bundesjugendorchesters zu den Baden-Badener Osterfestspielen. Deutschlands „Klassik-U-21“ erarbeitet ein Programm mit erfahrenen Mitgliedern ihres Patenorchesters, den Berliner Philharmonikern.

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Kammermusik in der ganzen Stadt

Partizipation

MusikSlam Osterfestspiele 2022

DO 28.03.24

Bis die Funken sprühen

MusikSlam des Projekts Zukunft(s)Kultur

Ein Kooperationsprojekt der Berliner Philharmoniker und des Festspielhauses Baden-Baden.

Kunst wie ein Stromschlag: Freuen Sie sich auf den Baden-Badener Poetry- und Musik-Slam! Es machen mit: Jugendliche der START Stiftung aus Berlin und Baden-Württemberg, Mitglieder der Berliner Philharmoniker und des Bundesjugendorchesters. Nachdem die Jugendlichen zuvor künstlerisch gecoacht wurden, zeigen sie nun, was sie draufhaben – an Themen, die assoziativ die Oper „Elektra“ in den Blick nehmen. Der Eintritt ist frei.

Ort: Jugendbegegnungsstätte, Stephanienstr. 14, Baden-Baden

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Hinter den Kulissen der Osterfestspiele

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12.4. - 21.4.25

Osterfestspiele 2025

Berliner Philharmoniker

Es soll Freude herrschen, wenn die Berliner Philharmoniker noch einmal zu diesem Festival in den Schwarzwald kommen. Baden-Baden verbeugt sich vor den wunderbaren Musikerinnen und Musikern sowie vor ihrem Chefdirigenten Kirill Petrenko. Mit Giacomo Puccinis Oper „Madama Butterfly“ in Star-Besetzung, Beethovens 9. Sinfonie und dem Baden-Baden-Debüt des jungen finnischen Dirigenten Klaus Mäkelä sowie einem später im Jahr zu veröffentlichenden Kammermusikprogramm ziehen Baden-Baden und die Berliner Philharmoniker noch einmal alle Register dieses Festivals.

Vorverkaufsstart am 25. März um 9 Uhr.

Das Programm

SA 12.4.25/DI 15.4.25/SO 20.4.25

GIACOMO PUCCINI: MADAMA BUTTERFLY

Kirill Petrenko, Berliner Philharmoniker, Neuinszenierung: Davide Livermore

Giacomo Puccinis Oper „Madama Butterfly“ bewegt das Publikum seit ihrer Uraufführung im Jahre 1904. Die Geschichte der Geisha Cio-Cio San und des amerikanischen Offiziers Benjamin F. Pinkerton beinhaltet alles, was eine erfolgreiche Oper ausmacht: Große Gefühle, Dramatik und Klanggemälde, die ein Orchester in allen Facetten zur Geltung kommen lässt. Regisseur Davide Livermore wurde bereits dreimal die Ehre zuteil, die Saison der Mailänder Scala zu eröffnen. Jonathan Tetelman fühlt sich in Baden-Baden schon fast zu Hause. Er sang die Titelpartie in „Werther“ und riss das Publikum in der Saisoneröffnungs-Gala 2024 zu Jubelstürmen hin. Butterfly Eleonora Buratto feiert ihr Baden-Baden-Debüt mit einer ihrer Paraderollen.

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SO 13.4.25/SA 19.4.25

EINE ALPENSINFONIE

Berliner Philharmoniker, Klaus Mäkelä, Klavier: Leif Ove Andsnes

Der finnische Dirigent und Musikpädagoge Jorma Panula hat ein feines Näschen für die ganz großen Talente. Zu ihnen zählt der 28-jährige Klaus Mäkelä, der gerade so richtig durchstartet. Schon jetzt ist er Chef des Oslo Philharmonic Orchestras sowie des Orchestre de Paris und wird bald dem legendären Royal Concertgebouworkest in Amsterdam vorstehen. Nun folgt das mit Spannung erwartete Debüt im Festspielhaus Baden-Baden mit der monumentalen „Alpensinfonie“ von Richard Strauss. Im ersten Teil des Abends spielt der norwegische Pianist Leif Ove Andsnes Sergej Rachmaninows 3. Klavierkonzert gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung des jungen Ausnahme-Dirigenten.

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MO 14.4.25

BARTÓK UND BEETHOVEN

Berliner Philharmoniker, Jakub Hrůša, Klavier: Seong-Jin Cho

„Béla Bartóks Muttersprache war Beethoven“. Dieses Zitat des Komponisten György Kurtág führt direkt ins Zentrum des Osterfestspiel-Abends unter der Leitung von Jakub Hrůša. Im Mittelpunkt steht Béla Bartóks monumentales. „Konzert für Orchester“, das der Komponist im amerikanischen Exil schrieb.
Auch Ludwig van Beethoven war von Kriegslärm umgeben, als er sein letztes Klavierkonzert komponierte. Es trägt den Beinamen „Kaiserkonzert“, obgleich nicht klar ist, ob sich dieser Beiname auf den flüchtenden Erzherzog Rudolph oder den in Wien einmarschierenden Kaiser Napoleon beziehen soll, von dem sich Beethoven damals eigentlich schon abgewendet hatte. Pianist Seong-Jin Cho genießt in seiner südkoreanischen Heimat Popstar-Status.

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FR 18.4.25/MO 21.4.25

BEETHOVEN SINFONIE NR. 9

Kirill Petrenko, Berliner Philharmoniker

Gleich in ihrem Gründungsjahr 1882 nahmen die Berliner Philharmoniker Beethovens 9. Sinfonie ins Programm. Franz Wüllner begründete eine lange Tradition wichtiger Interpretationen des Schlüsselwerkes der Klassik in Berlin. Hans von Bülow, der Baden-Baden liebte, sorgte einst sogar für eine Doppelaufführung des Werkes, das natürlich auch durch Wilhelm Furtwängler, Herbert von Karajan und Claudio Abbado besondere Interpretationen erfuhr. Zu seinem Amtsantritt im August 2019 erklärte Kirill Petrenko: „Es gibt nur ein Werk, mit dem ich meine Tätigkeit hier in Berlin beginnen kann, Beethovens Neunte.“ Mit diesem Werk verabschiedet er sich nun von den Osterfestspielen in Baden-Baden.

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