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Standing Ovations bei Daniel Hope

Eröffnung der Sommerfestspiele ,,La Capitale d'Été''

Standing Ovations bei der Eröffnung der Sommerfestspiele: Daniel Hope und das Zürcher Kammerorchester bezaubern das Publikum und erhalten reichlich Applaus für den grandiosen ersten Abend von ,,La Capitale de Été''. Wir haben für Sie die schönsten Momente des Abends festgehalten. Fans von Daniel Hope können sich freuen: Am Silvesterabend und mit seinem neuen Programm "Irish Roots" haben Sie bald wieder die Gelegenheit ihn in Baden-Baden zu erleben.

Gala-Abend mit Weltstars

Yannick Nézet-Séguin feiert Debüt mit dem London Symphony Orchestra

Gala-Abend mit Weltstars: Yannick Nézet-Séguin feierte bei der Sommergala in Baden-Baden sein Bühnendebüt mit dem London Symphony Orchestra. Joyce DiDonato sang Hector Berlioz' träumerischen Liederzyklus ,,Les Nuits d'Été'' und auf ein kurzes Innehalten zum Ende von Tschaikowskys ergreifender ,,Pathétique'' erfolgt minutenlanger Jubel im Publikum. Blicken Sie zurück auf einen atemberaubenden Abend und entdecken Sie weitere Veranstaltungen im Festspielhaus, die Ihnen gefallen könnten.

Viel zu sehen in Baden-Baden

Highlights vom 12. - 14. Juli 2024

Rund um die Eröffnung der Sommerfestspiele „La Capitale d'Été“ gibt es in Baden-Baden viel zu erleben: Vom 12. bis zum 14. Juli findet das Internationale Oldtimer-Meeting statt, bei dem Sie im Kurpark und in der Kaiserallee über 350 Oldtimer aus mehr als 100 Jahren Automobilgeschichte entdecken können. Passend dazu öffnen die Geschäfte der Innenstadt am 14. Juli ihre Türen zum verkaufsoffenen Sonntag. Damit Sie alle Highlights in Baden-Baden genießen und entspannt parken können, empfehlen wir allen Konzertbesucherinnen und -besuchern eine frühzeitige Anreise. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Welterbestadt!

Premiere für María Dueñas

María Dueñas, Bamberger Symphoniker und Christoph Eschenbach zeigten, was entstehen kann, wenn musikalische Erfahrung und ein junger Blick auf Ludwig van Beethoven zusammen kommen. Das Ergebnis: Atemberaubend und tief ergreifend. Baden-Baden, die Stadt, in der Künstlerinnen wie Clara Schumann, Pauline Viardot und Luise Adolpha als Beau als Komponistinnen Geschichte schrieben, ist dankbar, eine herausragende Interpretin und Komponistin kennengelernt zu haben. Das Wiedersehen mit Christoph Eschenbach und den Bamberger Symphonikern wurde ein Fest für die Musik.

Himmlischer Zauber

Joyce DiDonato und Yannick Nézet-Séguin interpretieren Mahler

Tiefe Empfindung ohne Pathos – Weltschmerz gewürzt mit groteskem Humor: Diese Beschreibungen treffen auf Gustav Mahlers 4. Sinfonie in G-Dur aus dem Jahr 1901 zu. Und mittendrin verbeugt sich der Wegbereiter der Moderne vor den romantischen Literatur-Helden Clemens von Brentano und Achim von Arnim. Aus deren Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“ entleiht Gustav Mahler das Lied „Das himmlische Leben“ und empfindet es als so ausgelassen kindlich, dass er auch gleich das Motiv „Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann“ in den ersten Satz seiner vierten Sinfonie einwebt. Man betrachtet spielende und singende Kinder, erschrickt vor der „Wahrheit“ aus dem Kindermund und seufzt ob des eigenen Alters – vielleicht so.

Giganten aus Wien

Kaiserkonzert mit Seong-Jin Cho

Der Übergang zwischen klassischer und romantischer Epoche in der Musik lässt sich sehr gut in Ludwig van Beethovens 4. Klavierkonzert nachhören. Robert Schumann liebte das „große Geheimnis“ des Adagios und Franz Schubert, der Beethoven als Vorbild und als übermächtigen Kollegen gleichzeitig empfand, studierte dessen Klavierkonzerte mit großer Akribie.

Lennys Lächeln

Yannick Nézet-Séguin musiziert mit Freunden

Leonard Bernstein und Yannick Nézet-Séguin verbindet nicht nur die gemeinsame Meisterschaft im Dirigieren und die nordamerikanische Heimat. Beide Künstler waren und sind hervorragende Pianisten. Nach Bernstein- Konzerten wurde oft noch ein Klavier in den Backstage-Bereich gerollt, an dem dann eine kammermusikalische Party ihren Ausgang nahm.

Sommergala der Romantik

Das London Symphony Orchestra mit Yannick Nézet-Séguin und Joyce DiDonato

Als Baden-Baden noch einfach „Baden“ hieß und „Sommerhauptstadt Europas“ genannt wurde, trafen sich Franzosen, Russen, Amerikaner und Engländer im kleinen Schwarzwaldtal gern mit dem Rest der Welt. Hector Berlioz leitete das frisch gegründete Sommerfestival, Nikolai Gogol spazierte durch die Gassen, die auch Mark Twain und Henry James beschrieben, und die besten Musikerinnen und Musiker der Zeit spielten am Abend auf.

Daniel Hope wandert zu Mozart

„Alles Mozart!“ Die leichte Abwandlung des „Alles Walzer!“ vom Wiener Opernball führt uns direkt auf einen sommerlichen Wandelgang mit Wolfgang Amadeus. Der Geiger Daniel Hope macht sich auf die Reise in den Himalaja der Genialität: „Es ist wie bei einer langsamen Wanderung auf den Mount Everest: Irgendwo ganz weit oben findet man Mozart“, sagt Yehudi Menuhins Schüler Hope, der die Ambivalenz des Komponistengenies liebt. Hier großer Künstler, Schöpfer unsterblicher Musik und der Liebling der Wiener Musikszene – dort naiver Kindskopf, tief empfindender treuer Freund und Zweifelnder in Sachen Starkult.

Ein Abend für die Geschichtsbücher

Zarzuela-Nacht mit Plácido Domingo

Placido Domingo, Maria Kataeva, Dirigent Francesco Ivan Ciampa und die Philharmonie Baden-Baden ließen gestern Alltag und alle Probleme unserer Zeit für zweieinhalb Stunden vergessen. Ihre „Zarzuela-Nacht“ war großes Musiktheater, emotionale Zeitreise und vergnüglicher Konzertgenuss. Und wer glaubt, der Zugabenteil eines Konzertes mit Legende Domingo würde langsam kürzer, sah sich ebenfalls positiv überrascht. Über 30 Minuten dauerte die gegenseitige Verbeugung zwischen Künstlern und Publikum in dieser Nacht „con mucha emocion“.

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