Yannick Nézet-Séguin

Jan Lisiecki, Rotterdam Philharmonic Orchestra
25.4.26

Epochenspiegel

1809

Felix Mendelssohn Bartholdy wird am 3. Februar in Hamburg geboren.

Der US-Amerikaner Robert Fulton lässt sich seine Version des Dampfschiffs patentieren.

1810

Robert Schumann wird am 8. Juni in Zwickau geboren.

Der Brite Peter Durand erhält ein Patent auf die von ihm entwickelte Konservendose.

1813

Richard Wagner wird am 12. Mai in Leipzig geboren.

Napoleons Armee unterliegt in der Völkerschlacht bei Leipzig den österreichischen, preußischen, russischen und schwedischen Truppen.

1831

Mendelssohn stellt sein 1. Klavierkonzert fertig.

Michael Faraday entdeckt die elektromagnetische Induktion, deren Wirkung später für Generatoren, Elektromotoren und Transformatoren genutzt wird.

1847

Mendelssohn stirbt am 4. November in Leipzig.

Ein Gesetz regelt die Stellung der preußischen Juden neu: Sie erhalten Bewegungs- und Niederlassungsfreiheit, können Staatsämter übernehmen.

Musiklupe

Hitverdächtig

Schumanns genialer Einstieg in die „Rheinische“ Sinfonie

Das Kopfthema von Robert Schumanns „Rheinischer Sinfonie“ gilt mittlerweile fast schon als inoffizielle Hymne des Rheinlandes – nicht zuletzt wohl, weil Nachrichtensendungen und Schulfunkprogramme des Westdeutschen Rundfunks es jahrzehntelang als Erkennungsmelodie nutzten.

Der Beginn der Rheinischen in der Partitur

Zitate

Große Soirée war nämlich gestern bei dem P. Kerstorf, und Minister und Grafen liefen umher, wie die Haustiere auf dem Hühnerhof. Auch Künstler und andere Gebildete. – Die Delphine Schauroth, die nun hier angebetet wird (und mit Recht) hatte von all’ diesen Klassen ein bisschen; denn ihre Mutter ist Freifrau von und sie ist Künstlerin und sehr wohlgebildet; kurz, ich lämmerte sehr.

Felix Mendelssohn am 11. Juni 1830 an seine Schwester Fanny

Die hiesigen musikalischen Verhältnisse [...] haben alle Erwartungen übertroffen und ich freue mich des künftigen Wirkungskreises von ganzem Herzen. Ich wüsste kaum eine Stadt der hiesigen zu vergleichen – von einem so frischen künstlerischen Geist fühlt man sich hier angeweht.

Robert Schumann am 13. September 1850 aus Düsseldorf an seinen Hamburger Freund Georg Dietrich Otten

Die neue Tondichtung unseres verehrten Komponisten beabsichtigt wohl nicht einen heroischen Charakter: sie entrollt uns vielmehr [...] ein Stück rheinisches Leben in frischer Heiterkeit [...] Wenn wir in unserem Bilde bleiben wollen, so gibt uns der zweite Satz [...] ein behäbiges Rheinlandleben: man denkt an schöne Wasserfahrten zwischen rebengrünen Hügeln und freundliche Winzerfeste. 

Ein anonymer Düsseldorfer Rezensent nach der Uraufführung der „Rheinischen Sinfonie“

Wir danken

Patenschaft: Wilfried und Sabine Porth

Biografien

Yannick Nézet-Séguin

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