Jess Gillam

Sonntagsmatinee

Sie war die erste Saxophonistin, die das Holzbläserfinale des BBC Young Musician of the Year gewann: Seitdem macht Jess Gillam als Musikerin von sich reden, wenn sie nicht selbst zum Mikro greift, etwa als Moderatorin von „This Classical Life“ bei BBC Radio 3. Wo wir schon bei Premieren sind: Jess Gillam ist die erste Saxophonistin, die bei Decca Classics unter Vertrag genommen wurde, und ihr Debütalbum „Rise“ schoss auf Platz 1 der offiziellen britischen Klassik-Charts. Alles gute Gründe, um sie als Rising Star ins Festspielhaus einzuladen, mit einem Programm, das die ganze Spannbreite ihres Instruments vorstellt.

Programm

Francis Poulenc
Sonate für Oboe und Klavier „Zum Andenken an Sergej Prokofjew“

Barbara Thompson
The Unseen Way

Georg Philipp Telemann
Sonate f-Moll für Fagott und basso continuo TWV 41 : f1

Astor Piazzolla
Histoire du Tango für Flöte und Gitarre (Auszug)

John Dowland
Flow, My Tears

Kurt Weill
Je ne t’aime pas

John Harle
RANT!

Veranstaltungsende: 12:00 PM Uhr

Künstler

Jess Gillam Saxophon
Zeynep Özsuca Klavier

Kooperation und Partnerschaft

Förderpate: Silke Weber

Für Ihren Pausentalk

Spannende Fakten, mit denen Sie nicht gerechnet haben

Ein Lied steigt auf

Rachmaninow gab es lange vor Rachmaninow. Diese spezielle Art von Novemberwettermelancholie war auch dem elisabethanischen Hof um 1600 nicht fremd. Das berühmteste Lied dieser Zeit, „Flow, My Tears“, stammt von John Dowland. Mit seinen absteigenden Tonfolgen als Zeichen für Trauer definierte es eine der wichtigsten Pathosformeln überhaupt – „von nun an gings bergab“, wird noch Jahrhunderte später Hildegard Knef in ähnlicher Weise singen. Hier nun das berühmte Original, von dem es zahlreiche Bearbeitungen gibt – eine besonders stimmungsvolle darunter auch für Saxophon.

Zugabe!

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