Fazıl Say

Einer der originellsten Persönlichkeiten im Kulturbetrieb. Bereits Fazıl Says Spielhaltung ist ungewöhnlich: Der Pianist senkt seine Schultern und blickt selig lächelnd in den Himmel, während er die Klaviatur schier umarmt. Dass er auch ganz anders kann, nämlich ungebändigt und wild, hört man im Konzert an den vom Jazz beeinflussten Stellen seines eigenen Klavierkonzertes.

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 25 g-Moll KV 183

Fazıl Say
Yürüyen Köşk (Das verschobene Haus) für Klavier und Streicher

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 24 B-Dur KV 182

Dmitri Schostakowitsch
Klavierkonzert Nr. 2 F-Dur op. 102

Veranstaltungsende: 18:40 Uhr

Künstler

Fazıl Say Klavier
Baptiste Lopez Violine und Leitung

Für Ihren Pausentalk

Spannende Fakten, mit denen Sie nicht gerechnet haben

Spannende Kontraste

Wie spielerisch man mit Kontrasten umgehen kann, beweist die Werkauswahl dieses Konzerts. Da ist zum einen das liebevoll ironische Klavierkonzert, das Schostakowitsch für seinen klavierstudierenden Sohn komponierte. Im verhangenen Jazzsound steht die der Natur abgelauschte Musik von Say. Zwei frühe Mozart-Sinfonien präsentieren zwei Seiten des Wiener Komponisten: Die eine ist eine ganz Sturm und Drang, die andere klingt strahlend hell.

Musikfutter für Cineasten

Kennen Sie den Film „Bridge of Spies – Der Unterhändler“? Im Spionagedrama von Steven Spielberg spielt Tom Hanks den Anwalt des sowjetischen Spions Rudolf Abel. Die ambivalente Beziehung der beiden Männer kommt für Augenblicke zur Ruhe, wenn beide im Radio Musik hören: den langsamen Satz aus dem zweiten Klavierkonzert von Dmitri Schostakowitsch.

Zugabe!

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