Richard Strauss: Der Rosenkavalier
François-Xavier Roth
17.5.26 - 24.5.26
Epochenspiegel
Musiklupe
Himmelsgeschenk
Wie Strauss die Liebe auf den ersten Blick komponiert„Wie ein Duft vom Himmel“ umschmeichelt die silberne Rose mit ihrem „Tropfen persischen Rosenöls“ die Nasen Sophies und Octavians. Raffiniert, exotisch, fragil und beinah nicht von dieser Welt umschmeichelt auch das Motiv der Rosenübergabe das lauschende Publikum – ein Motiv, das sich harmonisch unter der schwebenden Solo-Oboe in ein silbrig irisierendes Klangbild aus Harfen, Celesta, Streicher-Tremoli, höchsten Cello-Tönen, Triangel, Flöten und Glockenspiel auflöst.

Für die Seele, für den Bauch: Menükarte zur „Rosenkavalier“-Uraufführung an der Hofoper Dresden am 26. Januar 1910.

















