Wilhelm Schwinghammer
Das Repertoire des in Niederbayern geborenen Basses reicht vom Barock bis zu Zeitgenössischem. Es umfasst neben großen Mozart- und Wagnerpartien Rocco in Beethovens „Fidelio“, Sparafucile in Verdis „Rigoletto“ sowie Orest in „Elektra“ von Richard Strauss. Den Ochs sang er zuvor unter anderem an der Berliner Staatsoper. Engagements führten ihn nach München, Berlin, Dresden, Wien, Zürich, Paris, Mailand, Barcelona, Los Angeles, Washington, Chicago und zum Hong Kong Arts Festival. Bei den Bayreuther Festspielen ist er seit 2012 regelmäßig zu Gast. Bei den Salzburger Festspielen debütierte er 2005 an der Seite von Anna Netrebko und Rolando Villazón als Dr. Grenvil in „La Traviata“. Als Solist tritt er mit so namhaften Orchestern wie den Berliner Philharmonikern oder Boston Symphony auf, in Oper und Konzert arbeitet er regelmäßig mit Daniel Barenboim, Zubin Mehta, Kirill Petrenko, Andris Nelsons, Simon Rattle, Simone Young und anderen renommierten Dirigentinnen und Dirigenten zusammen. In der aktuellen Spielzeit sang er unter anderem Osmin in Mozarts „Entführung aus dem Serail“ in Turin. Als Hunding in Wagners „Walküre“ gab er sein Rollendebüt in Monte-Carlo, vor wenigen Wochen war er in derselben Rolle in Katharina Wagners Neuinszenierung der „Walküre“ am Grand Theatre Shanghai zu Gast.