Hélène Grimaud spielt Gershwin

Hélène Grimaud, Elim Chan, Luxembourg Philharmonic
14.2.26

Epochenspiegel

1891

Um diese Zeit lässt Familie Gershovitz ihre russische Heimat hinter sich, um ein neues Leben in Amerika zu beginnen. 

Die Familie ändert ihren Nachnamen zu Gershwin. 

Im Russischen Kaiserreich verschärfen sich antisemitische Gesetze und Pogrome. 

Gleichzeitig erleben die USA eine der größten Einwanderungswellen ihrer Geschichte.

1904

In New York wird die erste dauerhafte U-Bahnlinie eröffnet.

Die Großstadt wird zum akustischen Raum permanenter Bewegung – ein Lebensgefühl, das Gershwins und Coplands Musik prägen wird.

1918

Weil die Lage nach der Oktoberrevolution schwierig ist, verlässt auch Prokofjew Russland, um in Amerika den Erfolg zu suchen.

1920

Prokofjew kann in Amerika nicht Fuß fassen und kehrt nach Europa zurück.

Musiklupe

Verloren im Dunkel der Stadt

Aaron Coplands „Quiet City“

Allein sein und einsam sein sind zweierlei – vor allem in der Großstadt. Allein ist man in der Großstadt eigentlich nie, einsam hingegen kann man sich dort zu jeder Zeit fühlen. Das Gefühl von Einsamkeit schleicht sich in die Ohren, wenn man Aaron Coplands „Quiet City“ hört. 

Das Gefühl von Einsamkeit kann sich schnell einschleichen in einer Stadt wie New York. Ganz nach dem Motto "You're never alone, but you're always on your own" (Leighton Meester).

Zitate

Warum eine gute Melodie die Kraft hat, uns zu bewegen, hat sich bislang jeder Analyse entzogen.

Der Komponist Aaron Copland

Jetzt heißt es arbeiten. Nur arbeiten! Das ist die Rettung.

Der Komponist Sergei Prokofjew über die Repressalien in der Sowjetunion

Biografien

Hélène Grimaud

Klavier
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Elim Chan

Dirigentin
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Orchestre Philhamonique du Luxembourg

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