Ein Requiem, das zutiefst bewegt
Joana Mallwitz bringt das „War Requiem“ eindrucksvoll auf die Bühne
Benjamin Brittens „War Requiem", dirigiert von Joana Mallwitz, beeindruckte bei den Osterfestspielen mit klanglicher Wucht. Mit dem Mahler Chamber Orchestra, dem Tschechischen Philharmonischen Chor Brünn, dem Philharmonia Chor Wien, den Solisten Bogdan Volkov, Matthias Goerne und der Solistin Irina Lungu auf der Bühne und Cantus Juventum auf dem Seitenbalkon war der ganze Saal erfüllt von bewegender Musik. Hier sehen Sie die schönsten Momente des Konzerts.

Osterfestspiele 2027
„In des Lebens Frühlingstagen …“ – mit diesen Worten aus unserer Festspiel-Oper laden wir Sie auf einen Spaziergang durch das Programm der Osterfestspiele 2027 ein. Sie haben die Oper sicherlich erkannt: Joana Mallwitz und das Mahler Chamber Orchestra eröffnen das Festival mit „Fidelio“, jenem Werk, in dem Beethoven den Zusammenhang von persönlicher Hoffnung und gesellschaftlicher Verantwortung eindringlich formulierte. Auch Klaus Mäkelä und das Royal Concertgebouw Orchestra prägen die Festspiele, von der „Missa solemnis“ bis zu großen Orchesterwerken des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Osterfestspiele weisen wie stets weit über ein Werk, einen Stil, eine Epoche hinaus. Mozart tritt an die Seite Beethovens, Romantik trifft auf Moderne – und immer wieder hören wir, wie sehr sich große Musik über die Jahrhunderte gegenseitig erhellt. Was alle Programme dieser Osterfestspiele verbindet, ist der Glaube an die Kraft des persönlichen Ausdrucks. Die Musik erzählt uns von Mut, Zweifel, Licht und Dunkelheit – und davon, dass Kunst uns immer wieder Räume öffnet, in denen wir uns selbst begegnen können.





