Von allen Menschen und Künstlern, die ich je zu treffen das Glück hatte, war Tschaikowsky der liebenswürdigste. Sein emotionales Feingefühl war einzigartig. Er war bescheiden, wie alle wirklich großen Menschen, und einfach, wie nur sehr wenige. […] Tschaikowsky war damals etwa 55 Jahre alt, d. h. er war mehr als doppelt so alt wie ich, aber er unterhielt sich mit mir, einem jungen Anfänger, wie mit einem Gleichrangigen.
Sergej Rachmaninow, zitiert nach „Rachmaninow. Das schriftstellerische Erbe“, Bd. I, Moskau 1978