Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 8

Klaus Mäkelä, Royal Concertgebouw Orchestra
2.4.26

Epochenspiegel

1887 

Anton Bruckner schließt die Arbeit an der ersten Fassung seiner achten Sinfonie ab. Er leidet zunehmend unter Diabetes und Herzschwäche.

In einem Manifest protestieren französische Künstler gegen die Pläne des Ingenieurs Gustave Eiffel für die Weltausstellung 1889 in Paris einen Eisenskelettturm zu errichten.

Der amerikanische Elektrotechniker Emil Berlinermeldet seine Erfindung des Grammophons mit drehbarer Schallplatte zum Patent an. Das Grammophon ist eine wesentliche Weiterentwicklung des 1877 gebauten Phonographen von Thomas Alva Edison.

1889

Bruckner arbeitet eine achte Sinfonie um. Daraus entsteht die zweite Fassung der Sinfonie, fertiggestellt im März 1890.

Der US-Amerikaner Hermann Hollerith begründet die maschinelle Datenverarbeitung: Er meldet ein Lochkartensystem zum Patent an.

Weltausstellung in Paris – mit dem fertiggestellten Eiffelturm, der fortan als Wahrzeichen von Paris Weltkarriere macht. 

Aufgetürmt klingt vieles in Bruckners Sinfonien: Als der Komponist in Wien seine Achte umarbeitete, wurde in Paris zur Weltausstellung der Eiffelturm fertig.

Zitate

Die Paradoxien Bruckners, an denen der Hörer Anstoß nimmt, stehen häufig nicht im Kopfe des Autors, sondern im Kopfe des Hörers.

Franz Brunner, „Dr. Anton Bruckner. Ein Lebensbild“, Linz, 1895 

Ein Walzer von Strauß ist mir lieber als eine Sinfonie von Brahms.

Anton Bruckner zugeschriebenes Zitat

Anton Bruckner, 1889 porträtiert von Ferry Beraton.

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