Sinfonische Höhepunkte der Osterfestspiele
Klaus Mäkelä und das Royal Concertgebouw Orchestra starten die Residenz bei den Osterfestspielen Baden-Baden
Der künftige Chefdirigent des Royal Concertgebouw Orchestra, Klaus Mäkelä eröffnete mit dem Amsterdamer Orchester ihre neue Oster-Residenz mit der traditionellen Matthäus-Passion. Gemeinsam mit Geiger Daniel Lozakovich folgte am zweiten Abend Bruchs Violinkonzert, dann Mahlers 5. Sinfonie. Den krönenden Abschluss am Gründonnerstag bildete Bruckners 8. Sinfonie. Werfen Sie einen Blick auf die Highlights der Sinfoniekonzerte mit dem Royal Concertgebouw Orchestra!

Klaus Mäkelä präsentiert die Matthäus-Passion zusammen mit dem Royal Concertgebouw Orchestra

Klaus Mäkelä präsentiert die Matthäus-Passion zusammen mit dem Royal Concertgebouw Orchestra

Daniel Lozakovich mit Klaus Mäkelä und dem Royal Concertgebouw spielen Mahlers 5. Sinfonie und Bruchs Violinkonzert.

Daniel Lozakovich mit Klaus Mäkelä und dem Royal Concertgebouw spielen Mahlers 5. Sinfonie und Bruchs Violinkonzert.

Daniel Lozakovich mit Klaus Mäkelä und dem Royal Concertgebouw spielen Mahlers 5. Sinfonie und Bruchs Violinkonzert.

Das Royal Concergebouw Orchestra und Dirigent Klaus Mäkelä spielen Bruckners Sinfonie Nr. 8
Das sagt die Presse
„Und wie Mäkelä über die Entfernungen hinweg alles im Blick hatte, sodass in immer neuen Kombinationen nahtlos eines aus dem anderen hervorging, wie er in der einen Hand einen Abschnitt abschloss und in der anderen schon den Auftakt für den nächsten signalisierte, war ein Meisterstück an Koordination und Voraussicht."
„Auf seine Musiker kann er sich verlassen. Den begnadeten Flötistinnen und Oboisten, die auch mit Oboe d’amore und Englischhorn das emotionale Herzstück dieser Passion besitzen, schenkt er alle Zeit der Welt für ihre zu Tränen rührenden Partien, hört ihnen und der Sopranistin Julia Lezhneva bei der transzendenten Arie „Aus Liebe will mein Heiland sterben“ (nur mit Flöte und zwei Englischhörnern) zu, dem geheimen religiös-musikalischen Kern der Passion."
„Schmitt bewältigte diese Partie im steten Wechsel zwischen dramatischem Impetus und lyrischer Emphase mit ein wenig Anstrengung, imponierte aber durch seine untrügliche Treffsicherheit in der Höhe."
FAZ über die Matthäus-Passion, gespielt von Klaus Mäkelä und dem Royal Concertgebouw Orchestra
Mehr als ein Konzert
„Diese breite Aufstellung gibt der Musik einen schönen Raumklang und wenn man die Augen schließt, könnte man meinen, in der Thomanerkirche zu sein. Aber man sollte sie nicht schließen, sondern sich freuen, wie jung Chor und Orchester besetzt sind, wie glaubhaft sie singen und musizieren und erleben, mit welcher ruhigen Eleganz der gerade 30-jährige finnische Dirigent Klaus Mäkelä, noch so ein Wunderkind der Klassik, auftritt und dirigiert, die lyrischen Passagen breit ausschwingen lässt, die wenige Turba-Chöre rhythmisch scharf konturiert, die drei Chöre und das Orchester sicher zusammenhält und die Solisten behutsam begleitet."
„Doch alle überragt Maximilian Schmitt als Evangelist. Er steht sicher in der Tradition berühmter Tenöre für diese überaus schwierige Partie, die in ihrer Länge und Intensität „mörderisch“ ist."
„Für die Musiker, das spürt man sofort, ist es mehr als ein Konzert, alle haben den Kern dieser Passion mit allen Sinnen erfasst."
Offenburger Tagblatt über die Matthäus-Passion, gespielt von Klaus Mäkelä und dem Royal Concertgebouw Orchestra
Ein existenzielles Konzerterlebnis
„Nach den zarten Einleitungstakten, die das Royal Concertgebouw Orchestra unter der Leitung von Klaus Mäkelä (Jahrgang 1996) geheimnisvoll flüstert, spielt Lozakovich (Jahrgang 2001) den ersten Aufgang so langsam und frei, wie man ihn selten erlebt."
„Das Royal Concertgebouw Orchestra begleitet auf Samtpfoten. Das Adagio wirkt in seinem Spiel wie improvisiert. In den spektakulären Läufen des Finales hört man jede einzelne Note, die Zielpunkte sind perfekt mit dem Orchester zusammen."
„Musik macht auch das Royal Concertgebouw Orchestra an diesem Abend – und was für welche! Zeigte sich das Amsterdamer Ensemble im Violinkonzert noch als vollendeter Begleiter, der jede Chance zur Dialogisierung nutzt, so präsentiert sich das Orchester bei Gustav Mahler 5. Symphonie als ausdrucksstarker Klangkörper auf Weltklasse-Niveau."
„Klaus Mäkelä, Chefdirigent ab der Saison 2027/28, führt dieses groß besetzte Spitzenorchester, ohne es zu dominieren. Obwohl er eine Partitur vor sich hat, ist er jeden Augenblick ganz bei den Musikerinnen und Musikern, formt Übergänge, gibt den Puls vor, ohne dabei das notwendige Atmen der Phrasen zu vergessen. Sein Dirigat verbindet Klarheit mit Kraft und Eleganz."
„Standing Ovations im Festspielhaus für ein existenzielles Konzerterlebnis."
Badische Zeitung zu Daniel Lozakovich, Klaus Mäkelä und dem Royal Concertgebouw Orchestra mit Bruchs Violinkonzert und Mahlers 5. Sinfonie