17.02.26

Hélène Grimaud versüßt den Valentinstag

Traumhafter hätte der Abend nicht sein können! Hélène Grimaud und das Luxembourg Philharmonic Orchestra unter Dirigentin Elim Chan begeisterten am Valentinstag mit Prokofjews „Romeo und Julia“ und Werken von Aaron Copland und George Gershwin, die direkt ins Herz treffen. Anschließend kommen Mitglieder des Freundeskreises bei Snacks und Getränken im Foyer mit dem Publikum ins Gespräch. Wir haben die schönsten Momente des Abends zusammengestellt und empfehlen Ihnen weitere Veranstaltungen.

Das sagt die Presse

„Energiebündel mit Marschallstab - Das Orchestre Philharmonique du Luxembourg begeistert im Festspielhaus“

„Mit Elim Chan stand dem hervorragend aufspielenden Orchestre Philharmonique du Luxembourg ein wahres Energiebündel vor. Eine zierliche, bescheiden auftretende Musikerin, die den Taktstock führt wie einen Marschallstab und der ihre Musiker folgen wie magnetisiert.

Coplands „Quiet City“ machten Adam Rixer und Olivier Germani zu einem nachdenklich machenden Musikerlebnis.

Gershwins „Concerto in F“ ist eine geniale Synthese aus fast allem: Polyphone Sequenzen, mitreißende Melodik, tänzerische Grazie, kraftvolle Rhythmik und grandiose Steigerungen – all das fand in Grimaud eine virtuose und temperamentvolle Interpretin mit einem wachen Sinn für feine Nuancen. Den frenetischen Applaus beantwortete sie mit der Étude-Tableau Op. 33, Nr. 2 von Rachmaninow. 

Chans individueller Auszug von Prokofjews Ballettsuiten zu „Romeo und Julia“ fesselte die Zuhörer. Elim Chan und ihr Orchester bedankten sich für den reichen Beifall mit Schostakowitschs melancholischem Walzer Nr. 2.“

Badische Neueste Nachrichten

„Liebe und andere Abgründe“ 

„Konzert des Freundeskreises mit Hélène Grimaud im Festspielhaus Baden-Baden

Mitreißende Melodik und kraftvolle Rhythmen: Hélène Grimaud und das Orchestre Philharmonique du Luxemburg spielten unter der Leitung von Elim Chan im Festspielhaus Baden-Baden.“

Pamina-Magazin

„Licht in die Dunkelheit“

„Vor der ersten Note noch die Ansprache des Vorsitzenden des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Stephan Harbarth, gehalten im Namen des Freundeskreises, als ruhiger, fast bewusst untheatralischer Auftakt. Kein Pathos, eher eine Art höfliche Ernsthaftigkeit, die das Publikum daran erinnerte, dass dieses Haus nicht nur Klangraum, sondern auch Bürgerprojekt ist, eine europäische Ausnahme, getragen von privater Seite, angewiesen auf jene Leidenschaft, die man sonst gern für selbstverständlich hält. 
Und als dann noch das „Foyer Kohlhage“ verkündet wurde, bekam der Abend einen konkreten Unterton: Dass Musik, so sehr sie uns entführt, doch immer auch auf der irdischen Seite verankert bleibt, im Akt des Ermöglichens, im Dank.“

Wochenblatt-Reporter.de

„Schon in den ersten Takten ist die Handschrift der Dirigentin zu spüren: eine Gestik, die nicht „formt“, sondern Spannung aufspannt, weit, zart und zugleich entschieden. Sie zieht Kontraste nicht (nur) als harte Schnittkante, sondern als weite Bogenarchitektur. 

Hélène Grimaud war eine Pianistin von souveräner technischer Unantastbarkeit. Ihr Spiel hatte die Klarheit eines Skalpellstrichs und zugleich den Glanz von frisch poliertem Metall: jede Figur präzise, jede Synkope geschniegelt, jede Kaskade mit einer Sicherheit, die man nicht bewundert, sondern irgendwann einfach voraussetzt. 

Es war ein unglaublicher Abend. Weil technische Perfektion hier auf ein gemeinsames Hochspannungsfeld traf: Chan riss Türen auf, Grimaud sprintete hindurch, das Orchester stellte sich nicht hinten an, sondern ging mit, voraus, dazwischen. 

Als Zugabe folgte Shostakovichs Jazz-Suite, vom Luxembourg Philharmonic in bestechender Qualität ausgeleuchtet, so warm timbriert, so präzise im Puls, so rund in der Phrase, schlicht: wunderschön.“

Wochenblatt-Reporter.de

Zugabe!

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