Festspielliederabend zwischen Klang & Stille
Romanzen von Tschaikowsky und Rachmaninow
Sopranistin Asmik Grigorian und Pianist Lukas Geniušas präsentierten gefühlvolle Romanzen von Tschaikowsky und Rachmaninow. Ein Liederabend, der ganz auf Ausdruck und Innigkeit setzt und von der Kraft des Schweigens erzählt. Ein Blick auf die schönsten Momente des Abends:




Das sagt die Presse
So brillant wie tiefgründig
„Asmik Grigorians dunkel timbrierter Sopran ist auch im Piano so tragfähig, dass die Stimme mühelos ins weite Festspielhaus trägt. Ihre satten Basstöne erzählen vom Schmerz dieser Frauen. Mit seinem wunderbaren Legatospiel verbindet Lukas Genuišas alles miteinander."
„Und Genuišas zeigt in den zwei Solowerken - der Romanze f-Moll op. 5 und dem Scherzo humoristique op. 19/2 - seine Exzellenz."
„In „Weséenie wódy“ schickt Asmik Grigorian außergewöhnliche, perfekt gesetzte Spitzentöne ins Festspielhaus, die von einem furiosen Klaviernachspiel beantwortet werden, „Ja shdu tebjá“ lässt Grigorian emotional eskalieren."
„Genuišas zaubert Farben und Stimmungen, modelliert Vorspiele, formt Details und lässt die Schlussakkorde lange klingen. Rachmaninows Préludes in gis-Moll und Des-Dur aus op. 32 klingen so brillant wie tiefgründig."
Badische Neueste Nachrichten
„So ganz anders ist diese Vertonung, melancholischer, schwebender, ohne große Steigerung, fast genussvoll leidend. In Die Träne bebt fällt besonders auf, wie weich Grigorian die russischen Verschlusslaute formt, wie nebenbei werden sie vor die immer etwas dunkel im Ton liegenden Vokale gesetzt."
„Weich, so weich, so als spiele er nebenher ein wenig, so unaufdringlich greift Genuišas in die Tasten."
„Ich segne die Wälder ist das nächste Lied, der Mann am Klavier schafft einen Teppich, so zärtlich und fein, dass Grigorian nur noch darauf gleiten muss mit ihrer herrlichen, ohne jede künstliche Verfremdung flutende Stimme."
„Grigorian schöpft immer aus derselben Quelle tief in sich, jeder Ton entwickelt sich aus dem Piano, jedes Forte ist unangestrengt und füllt den großen Raum des Festspielhauses."
O-Ton, Kulturmagazin
Der Liederabend war ein Geschenk
„Man war fasziniert von der Persönlichkeit der Sängerin, ihrer makellosen Stimmführung mit herrlichen Legato-Bögen, selbst Koloraturen waren miteinander verbunden und nicht abgehackt - einfach Charisma und gesamt Ausstrahlung. Man verstand den russischen Text nicht, aber man fühlte ihn und seine Bedeutung."
„Schon der erste Piano-Ton war nicht mehr ein Piano in der Liedtradition eines Salons des 19. Jahrhunderts wie bei Tschaikowsky. Sondern das war eine dramatisch-aufgeladene Expression, die Asmik Grigorian sich zu eigen gemacht hat. Bei ihr war es mehr als Interpretation: sie ist tief in Rachmaninows Inneres eingetaucht. Es ist wie Schöpfung aus dem musikalischen Werk; sie übernimmt gleichsam die Komposition und schafft so Neues über Rachmaninow hinaus."
„Dann verschafft Lukas Geniušas der Sängerin mit virtuosen Klavierstücken eine Atempause. Zwei Préludes, Allegro und Grave, zeigen das große Können des Pianisten, der eben nicht nur Liedbegleiter ist. Er verfügt über alle Finessen mit Perfektion und klingt einfach hervorragend, es sind eben pianistische Glanzstücke."
„Genuišas zaubert Farben und Stimmungen, modelliert Vorspiele, formt Details und lässt die Schlussakkorde lange klingen. Rachmaninows Préludes in gis-Moll und Des-Dur aus op. 32 klingen so brillant wie tiefgründig."
„Der Liederabend war ein Geschenk an das Publikum, welches die dargebotenen Lieder und Klavierstücke wertschätzte - kein Huster, kein Telefon war zu vernehmen. Insgesamt ein großer Abend für eine große Sängerin. Der Jubel des Publikums war immens und wurde mit drei Zugaben beschenkt."
Goodnews