15.03.21

Es war einmal...

Kino im Festspielhaus - „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ in der Vorweihnachtszeit

Es sind ganze Familien, die zur Weihnachtszeit glücklich vor dem Fernseher sitzen und Aschenbrödel auf ihrem Ritt durch tief verschneite Wälder folgen – dem Spott ihrer aufgeblasenen Stiefmutter und Stiefschwester zum Trotz direkt in die Arme des Prinzen. Zum diesjährigen Weihnachtsfest wird der Märchenklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ nun im Kinoformat und mit großem Orchester am Samstag, 30. November 2019, im Festspielhaus Baden-Baden zu erleben sein.

Dabei wird die Musik des tschechischen Komponisten Karel Svoboda vom Prague Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Heiko Mathias Förster gespielt - Szene für Szene synchronisiert mit dem Geschehen auf der Leinwand. Karel Svoboda erhielt in Tschechien die diamantene Schallplatte für insgesamt mehr als zehn Millionen verkaufte Tonträger. Schon kurz nach seinem Aschenbrödel-Soundtrack bekam er erste Aufträge aus dem Westen, und seine Titelmelodien für Zeichentrickfilme wie „Die Biene Maja“, „Wickie“ oder „Nils Holgersson“.

Die Autorin der tschechischen literarischen Vorlage Bozena Nemcová ist in ihrer Heimat so bekannt wie hierzulande die Gebrüder Grimm. Die Handlung des Märchenfilms aus dem Jahr 1973 - im Original heißt er „Trí orisky pro popelku“ - basiert auf dem Märchen von Aschenputtel: Ein kluges und wunderschönes Mädchen lebt, unter der Aufsicht der strengen Stiefmutter, als niedrigste Magd auf dem Gutshof ihres toten Vaters. Als sie sich in den schönen Prinzen verliebt, nimmt sie ihr Schicksal in die eigene Hand. Sie folgt dem Ruf ihres Herzens und eine der schönsten Liebesgeschichten Europas nimmt ihren Lauf. Allen Intrigen der Stiefmutter zum Trotz und mit der Hilfe dreier Nüsse gewinnt sie das Herz des Prinzen.

Stand: 15.03.2021