Diggin' Opera II - Projektblog

Musiktheater von und für Jugendliche - Ermöglicht durch die felicitas und werner egerland stiftung

Bild, welches 2020 12 09 Diggin Opera 2 Startschuss zeigt.
Aktueller Stand des Projekts 25.11.2020 Startschuss für Diggin' Opera II Wer nimmt am Projekt teil?

Das Musikvermittlungsprojekt „Diggin' Opera II“ fragt, inwieweit digitale Techniken jungen Menschen „Lust auf Musiktheater“ machen können. Neben den Schwerpunkten Partizipation, Innovation und Digitalität, steht „Diggin' Opera II“ ganz unter dem Zeichen einer europäischen Zusammenarbeit. Jugendliche aus Deutschland und Irland werden eine eigene Musiktheaterproduktion erarbeiten, die am 25. April 2021 auf der großen Festspielhausbühne aufgeführt werden soll. Das Projekt wird von der felicitas und werner egerland stiftung gefördert.

Januar 2021

Bild, welches 2021 01 20 Diggin Opera 1 zeigt. © FSH
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Der Präsenzunterricht ist vorerst gestrichen, nichtsdestotrotz laufen die Proben für „Diggin' Opera II“ in Offenburg und Limerick erfolgreich weiter. Die Schülerinnen und Schüler des Oken-Gymnasiums treffen sich wöchentlich für zwei Schulstunden, um mit ihrer Musiklehrerin Rebecca Tüttelmann und Theaterpädagoge Rob Doornbos das Musiktheater zu entwickeln. Das Ganze findet online in Gruppen- und Einzelräumen statt. Darunter sind Chorproben, Stimmtraining und Tipps für Übungen in Eigenregie. Simultan dazu werden neue Handlungselemente für das Stück entwickelt.

Bild, welches 2021 01 20 Diggin Opera 4 zeigt. © FSH
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Auch andernorts wird fleißig an „Diggin' Opera II“ gearbeitet. In Berlin schreibt Komponist Micha Kaplan die Musik für das Stück und übt sie mit den Musikerinnen und Musikern ein. In Austausch mit den Schülerinnen und Schülern wird so die Musik für die eigene Aufführung am 25. April ständig weiterentwickelt. In Limerick konzentrieren sich die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Lehrerin Norma Lowney auf die Erarbeitung eines (virtuellen) Bühnenbilds: In den Proben entstehen Fotos, Zeichnungen und gemalte Bilder, die später Teil der Inszenierung werden können.

Bild, welches 2020 12 09 Diggin Opera 2 Startschuss 4 zeigt. © PR FSH
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25.11.2020 Startschuss für Diggin' Opera II

Die Proben für das zweite Bühnenwerk des Projekts „Diggin' Opera“ haben heute am Oken-Gymnasium in Offenburg offiziell begonnen. Genau in einem halben Jahr, am 25. April 2021, sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes auf der Festspielhaus-Bühne stehen und ihr Werk aufführen.

Wer nimmt am Projekt teil?

Im Mittelpunkt stehen die Schülerinnen und Schüler des Oken-Gymnasiums Offenburg mit ihrer Lehrerin Rebecca Tüttelmann und die Schülerinnen und Schüler der Limerick Educate Together Secondary School mit ihrer Lehrerin Norma Lowney. Für die künstlerische Leitung sind die „CyberRäuber“ - bestehend aus Björn Lengers und Marcel Karnapke, Experten und (Praxis-)Forscher im Bereich virtuelle Realität - verantwortlich; Rob Doornbos widmet sich als Theaterpädagoge und Schauspielregisseur vor allem der regelmäßigen Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern.

Für die musikalische Unterstützung sorgen Micha Kaplan (Komponist), Dana Marbach (Sopran), Tom Kellner (Violoncello) und Merav Goldman (Horn).

Thematische Auseinandersetzung

Die thematische Grundlage für die Zusammenarbeit der beiden Schulen bildet das Gedicht „The Second Coming“ des irischen Dichters William Butler Yeats.

(…)

Things fall apart; the centre cannot hold;

Mere anarchy is loosed upon the world,

The blood-dimmed tide is loosed, and everywhere

The ceremony of innocence is drowned;

The best lack all conviction, while the worst

Are full of passionate intensity.

(…)

Der Text soll zu Beginn des Probenprozesses als Inspiration und gemeinsamer Anknüpfungspunkt für eine künstlerische Auseinandersetzung dienen. Welche Assoziationen haben die Schülerinnen und Schüler, welche Ideen und Vorstellungen ruft er hervor? Mit diesen ersten Impulsen soll im Laufe der Probenphase dann eine ganz eigene Story erarbeitet werden.

Ziele

  • musikalische, bildnerische und szenische Assoziationen zum Gedicht und zu eigenen Anknüpfungspunkten
  • ausgehend davon Entwicklung von musikalischen Motiven, visuellen Motiven in virtueller Realität, szenischen Lösungen und Narration
  • Erstellung eines groben Skripts: Verlauf der Bühnenerzählung, Szenen und Rollen
  • Bühnenbild-Konzeption, virtuelle Welten, 3D-Scans von Objekten
  • musikalisches Konzept in Zusammenarbeit mit Komponist und Musiker*innen: Motive, Dramaturgie, Rollen
  • Entwicklung/Design der Kostüme und VR-Avatare
Stand: 05.02.2021