Kraftvoll, pochend und rhythmisch
GöteborgsOperans Danskompani mit Choreografien von Hofesh Shechter und Marcos Morau
Die GöteborgsOperans Danskompani begeisterte mit den Choreografien „Wild Poetry" und der deutschen Erstaufführung von „Cold Song". „Wild Poetry“ setzt sich mit Fragen nach Sinn und Hoffnung auseinander, wobei der Tanz als Sprache jenseits der Worte dient. Besonders hervorzuheben ist Marcos Morau's Choreografie „Cold Song“: Die deutsche Erstaufführung beeindruckt vor allem durch ihre eindringliche Bildsprache, die sich kreativ mit Purcells berühmtem „Cold Song“ aus der Oper „King Arthur" auseinandersetzt. Hier die schönsten Momente des Abends!
Das sagt die Presse
Göteborger Oper begeistert mit modernem Tanzabend
Mit Marcos Moraus düsterem „Cold Song“ zeigt die Danskompani ihre ganze Kraft. Auf der Höhe zeitgenössischer Tanzkunst zeigte sich die schwedische Danskompani auch im zweiten Stück des Abends, „Wild Poetry“ von Hofesh Shechter.
Choreograf Morau hat den Text des „Cold Songs“ so umgesetzt, dass die Tänzer wie Geister wirken. Für die Mitglieder der Danskompani bedeutet diese Choreografie Hochleistungssport ohne Pause, denn für die scheinbar unkontrollierten wilden Zuckungen braucht man absolute Körperbeherrschung.
„Wild Poetry“ von Hofesh Shechter erscheint entspannter, aber auch hier wird absolute Präsenz gefordert. Shechter reiht kleine Momentaufnahmen aneinander. Es erinnert ein bisschen an klassische Musik, hier kommt ein Motiv, dort ein weiterer Gedanke.
Locker federt sich das Ensemble durch die Choreografie. Über allem liegen die Leichtigkeit und der anarchische Charme eines großen Kindergeburtstags. Am Ende sitzen alle wieder still für eine weitere Erzählstunde. Ein poetisches Finale voller stiller Kraft.
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