Ya-Chung Huang
Der taiwanesische Tenor gab 2024 als Mime sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen. Im Jahr darauf sang er dort David in den „Meistersingern“, 2025 kehrte er als Mime zurück. Zuvor hatte er diese Rolle schon an der Deutschen Oper Berlin gesungen, wo er von 2018 bis 2024 Ensemblemitglied war und ein breites Repertoire aufbaute, mit Rollen wie Jaquino in Beethovens „Fidelio“, Monostatos in der „Zauberflöte“ und Pedrillo in der „Entführung“ von Mozart sowie Goro in „Madama Butterfly“ und Pong in „Turandot“ von Puccini. In der aktuellen Saison gab er als Cochenille/ Frantz/Pittichinaccio/Andrès in Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“ sein Debüt an der Berliner Staatsoper. An der Bayerischen Staatsoper sang er seine erste Hexe in Humperdincks „Hänsel und Gretel“. Im Sommer gibt er als Goro in „Madama Butterfly“ und als Triquet in Tschaikowskys „Onegin“ sein USA-Debüt an der Santa Fe Opera. Weitere Gastspiele führten und führen ihn nach Covent Garden, an die Oper Rom, an die Staatsopern in Stuttgart und Hamburg, ans Theater an der Wien, an die Nationale Opera Amsterdam sowie an die Opernhäuser in Oslo und Kopenhagen. Neben den genannten Partien zählen Schuiski in Mussorgskys „Boris Godunow“, Schulmeister in Janáčeks „Das schlaue Füchslein“, Arbace und Oberpriester in Mozarts „Idomeneo“ und Merkur in Strauss’ „Die Liebe der Danae“ zu seinen gesungenen Rollen.
