Soloman Howard

Der US-amerikanische Bass wurde 2021 als „Washington Performing Arts’s Ambassador of the Arts“ ausgezeichnet. Diese prestigeträchtige Ehrung für soziales und kulturelles Engagement ging zuvor unter anderem an Jessye Norman und die frühere Richterin am US-Supreme Court Ruth Bader Ginsburg. In der aktuellen Spiel zeit war er in Covent Garden als Fafner in „Siegfried“ und als Sarastro in Mozarts „Zauberflöte“ zu hören. An die Met kehrt er als Komtur in Mozarts „Don Giovanni“ zurück, an der Semperoper gibt er sein Debüt als Ramfis in „Aida“. In konzertanten Aufführungen mit Los Angeles Philharmonic singt er Hunding in der „Walküre“. In dieser Rolle gab er 2024 sein Debüt im Festspielhaus. Gastspiele führten ihn ans Teatro Real in Madrid, nach Hamburg, Bordeaux sowie an die bedeutenden US-amerikanischen Opernhäuser – mit einem Schwerpunkt auf Verdi-Partien wie Jacopo Fiesco in „Simon Boccanegra“, Sparafucile in „Rigoletto“, Banquo in „Macbeth“ und Großinquisitor in „Don Carlo“. Auch Timur in „Turandot“ und Colline in „La Bohème“ von Puccini zählen zu seinem gesungenen Reper toire. In vielen Rollen war er an der Washington National Opera zu hören, unter anderem in der Uraufführung der Neufassung der Oper „Appomattox“ von Philip Glass.