Samuel Hasselhorn

Der in Göttingen geborene Bariton gab in dieser Saison sein Debüt am Liceu in Barcelona als Almaviva in Mozarts „Le Nozze di Figaro“. An die Staatsoper Berlin kehrte er als Barbier Schneidebart in „Die schweigsame Frau“ von Richard Strauss sowie für die Uraufführung von Matthias Pintschers „Das kalte Herz“ zurück. Bei der Staatskappelle Berlin ist er Solist im „Deutschen Requiem“ von Brahms, in einer szenischen Umsetzung singt er dasselbe Werk an der Oper Rouen. Samuel Hasselhorn war Solist im Ensemble der Wiener Staatsoper und der Oper Nürnberg. Als freischaffender Künstler ist er regelmäßig an großen Häusern wie der Staatsoper und der Deutschen Oper Berlin, der Oper Frankfurt und der Mailänder Scala zu erleben, mit weiteren Gastengagements an bedeutenden europäischen Bühnen. Zu seinen Rollen zählen große Mozartpartien seines Fachs, die Titelpartien in Rossinis „Il Barbiere di Siviglia“, Tschaikowskys „Onegin“, Debussys „Pelléas et Mélisande“ und Hindemiths „Mathis der Maler“, Belcore in Donizettis „L’Elisir d’Amore“, Wolfram in Wagners „Tannhäuser“, Ford in Verdis „Falstaff“, „Eisenstein“ in „Die Fledermaus“ von Johann Strauß, Harlekin in „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss und Fritz/Frank in Korngolds „Die tote Stadt“. Intensiv widmet er sich dem Liedgesang, dokumentiert in preisgekrönten Aufnahmen.