Matthew Brook
Der englische Bassbariton genießt international hohes Ansehen für seine Bach- und Händel-Interpretationen. Seine musikalischen Vorlieben sind damit keineswegs erschöpft. Häufig ist er in zeitgenössischer Musik und Uraufführungen zu erleben. Sein Konzertrepertoire umfasst unter anderem Beethovens Neunte Sinfonie und die „Missa Solemnis“, „L’Enfance du Christ“ von Berlioz, das Brahms-Requiem, Elgars „The Dream of Gerontius“, „Die Schöpfung“ und „Die Jahreszeiten“ von Haydn, Mendelssohns „Elias“, Michael Tippetts „A Child of Our Time“ und William Waltons „Belshazzar’s Feast“. In der aktuellen Saison war er als Chelsias in Händels „Susanna“ Gast der Opera North in Leeds. Dort hatte er 2023 sein Debüt gegeben in David Pountneys „Masque of Might“ zu Musik von Henry Purcell. Im selben Jahr debütierte er an der Opéra National de Paris als Re di Scozia in Händels „Ariodante“. Konzerteinladungen dieser Spielzeit führten ihn zum Irish Baroque Orchestra, zur Nederlandse Bachvereniging, zur Bachakademie Stuttgart und zum Antwerp Symphony Orchestra. Bei George Enescu Philharmonic in Bukarest ist er Solist in Haydns „Schöpfung“. Als Claudio in Händels „Aggrippina“ gastiert er in Rouen.
