Luca Salsi

Fünfmal eröffnete der bei Parma geborene Sänger die Saison der Mailänder Scala: 2017 als Carlo Gérard in Giordanos „Andrea Chénier“, 2019 als Scarpia in Puccinis „Tosca“, 2020 in der pandemiebedingt für die Bildschirme produzierten Opern- und Tanzperformance „A Rivedere le Stelle“, 2021 in der Titelrolle von Verdis „Macbeth“ und 2023 als Rodrigo in Verdis „Don Carlo“. Als Iago in Verdis „Otello“ gab er 2019 sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern unter Kirill Petrenko. 
Zu seinen zahlreichen Engagements bei den Salzburger Festspielen zählt im selben Jahr die Titelrolle in Verdis „Simon Boccanegra“. Engagements führten ihn an die New Yorker Met, an die Staatsopern in Wien, München und Berlin, nach Covent Garden, ans Liceu in Barcelona, das Teatro Real in Madrid, ans Teatro San Carlo in Neapel, die Oper Rom und zum Maggio Musicale in Florenz. Er arbeitete mit Riccardo Muti, Daniele Gatti, Gustavo Dudamel, Alberto Zedda und anderen berühmten Dirigenten zusammen. 
Die aktuelle Saison begann er in Verdis „Nabucco“ und „Rigoletto“ in der Arena di Verona und in „Andrea Chénier“ bei den Salzburger Festspielen. Im Frühling kehrt er als Scarpia an die Met zurück, an der Scala singt er die Titelrolle in „Nabucco“. Zum Ende der Saison gastiert er als Verdis Falstaff am Teatro Real in Madrid.