Julian Prégardien
Der Tenor sang im Ensemble der Oper seiner Heimatstadt Frankfurt, er gastierte an Bühnen wie der Bayerischen Staatsoper und der Opéra de Paris. Zum 200. Jahrestag der Komposition führte er 2023 Schuberts „Die Schöne Müllerin“ an zehn Orten in Wien auf. 2024 feierte er in Hamburg erstmals das von ihm gegründete Festival „Liedstadt“. Im Jahr zuvor gastierte er bei der Salzburger Mozartwoche als Don Ottavio in „Don Giovanni“ und war am Teatro San Carlo in Neapel in Romeo Castelluccis szenischer Umsetzung des Mozart-Requiems zu sehen.
Seit 2015 ist er regelmäßig bei den Salzburger Festspielen zu Gast. Sein Debüt als Tamino in Mozarts „Zauberflöte“ gab er 2019 an der Staatsoper Berlin, 2024 sang er die Rolle unter Franz Welser-Möst in Cleveland, in diesem Jahr unter Bertrand de Billy an der Wiener Staatsoper. In der aktuellen Saison ist er Solist beim Gewandhausorchester und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, er singt Oronte in Händels „Alcina“ und Don Ottavio an der Bayerischen Staatsoper, bei den Schwetzinger Festspielen ist er in Auszügen aus Haydns „Orfeo ed Euridice“ zu Gast. Seit 2017 hat er eine Professur für Gesang an der Musikhochschule München.
