Johannes Erath

Der in Rottweil geborene Regisseur begann seine künstlerische Laufbahn als Geiger im Orchester der Wiener Volksoper. Nach Assistenzen in ganz Europa bei Regisseuren wie Willy Decker, Nicolas Brieger, Guy Josten, Peter Konwitschny und Graham Vick war Massenets „Cendrillon“ in Bern eine seiner ersten eigenen Inszenierungen. 2008 wurde er dafür mit dem Götz- Friedrich-Preis ausgezeichnet. Eine langjährige Zusammenarbeit entwickelte sich mit den Opernhäusern in Graz und Frankfurt. Für seine Grazer Inszenierung von Korngolds „Die tote Stadt“ erhielt er den Österreichischen Musiktheaterpreis. Mit Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“ eröffnete er die Saison der Dresdner Semperoper. Er inszenierte für die Bayerische Staatsoper, die Staatsoper Unter den Linden Berlin, fürs Theater an der Wien, das Teatro Massimo in Palermo, für die Finnische Nationaloper, für die Opernhäuser in Hamburg, Köln, Düsseldorf, Oslo, Valencia, Rom und für weitere Bühnen in Europa. Mehrmals führte er bei den Bregenzer Festspielen Regie. 2024 wurde seine Inszenierung von „Ermione“ beim Rossini Festival in Pesaro mit dem italienischen Abbiati- Kritikerpreis ausgezeichnet. Vor wenigen Wochen feierte in Düsseldorf seine Neuinszenierung von Piazzollas „María de Buenos Aires“ Premiere. Weitere Engagements führen ihn nach Tokio, Mailand, Berlin, Frankfurt und Rom.