Joachim Klein

Joachim Klein leitet seit 2013 die Beleuchtungsabteilung der Oper Frankfurt und entwirft dort für zahlreiche Opernproduktionen das Licht. In der Spielzeit 2025/26 sind es Neuproduktionen von Mozarts „Così fan tutte“, Birtwistles „Punch and Judy“ und Rossinis „Tancredi“. Gastengagements führten Joachim Klein unter anderem für Inszenierungen von Peter Konwitschny, Claus Guth, Harry Kupfer, David Hermann, Barrie Kosky und Johannes Erath zu den Salzburger Osterfestspielen, an die Hamburgische Staatsoper, nach Madrid, London und Los Angeles. Mit Barrie Kosky erarbeitete er Händels „Hercules“ für die Oper Frankfurt, mit weiteren Aufführungen an der Komischen Oper Berlin, „Die Fledermaus“ von Johann Strauß für die Bayerische Staatsoper und Puccinis „Il Trittico“ für die Nationale Opera Amsterdam. Für die Frankfurter Inszenierung von Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ im Gastspiel beim Edinburgh Festival sowie für Händels „Saul“ beim Glyndebourne Festival wurde ihm 2014 und 2016 der britische Knight of Illumination Award verliehen. Für Händels „Saul“ erhielt er 2017 den australischen Helpmann Award für das beste Lichtdesign.