Irina Lungu

Noch als Studentin der Akademie der Mailänder Scala wurde die russische Sopranistin von Riccardo Muti für die Rolle der Anaï in Rossinis „Moïse et Pharaon“ besetzt. Seither ist sie auf dieser berühmten Bühne in zahlreichen großen Partien aufgetreten, unter anderem als Violetta in Verdis „Traviata“ und in der Titelrolle von Donizettis „Maria Stuarda“. Als erste Sopranistin in der Geschichte der Scala war sie als Mimì und als Musetta in Vorstellungen von Puccinis „La Bohème“ zu sehen. Von Italien aus eroberte Irina Lungu die bedeutendsten Opernhäuser der Welt, darunter die Met in New York, die Wiener Staatsoper, Covent Garden in London, die Opernhäuser in Barcelona, Madrid, Athen, Lissabon und Zürich, die Staatsoper Unter den Linden Berlin, die Bayerische Staatsoper und das New National Theatre in Tokio. Zu ihren jüngsten Auftritten zählen Rollendebüts als Bellinis Norma in Catania, als Mozarts Contessa in Liège, als Amelia Grimaldi in Verdis „Boccanegra“ am New National Theatre in Tokio sowie als Imogene in Bellinis „Il Pirata“ und als Alice Ford in Verdis „Falstaff“ in Zürich. An der Berliner Staatsoper gastierte sie als Norma, als Mimì sowie als Verdis Violetta und Gilda.