Gesine Völlm

Gesine Völlm studierte bei Jürgen Rose in Stuttgart. Seitdem entwarf sie die Kostüme für Tanz-, Theater- und Operninszenierungen an großen europäischen Bühnen. Von der Zeitschrift „Opernwelt“ wurde sie mehrmals als „Kostümbildnerin des Jahres“ aus gezeichnet, unter anderem für Stefan Herheims Inszenierungen von „Parsifal“ bei den Bayreuther Festspielen 2008, „Die Meistersinger von Nürnberg“ bei den Salzburger Festspielen 2013 und, im selben Jahr, für Verdis „Les Vêpres Siciliennes“ in Covent Garden. An der Bayerischen Staatsoper entwarf sie die Kostüme unter anderem für Verdis „Un Ballo in Maschera“ und für Händels „Semele“. Die Münchner „Semele“ in der Regie von Claus Guth ging auch nach Amsterdam, im Herbst 2026 feiert sie an der New Yorker Met Premiere. 2024 und 2025 waren ihre Kostüme auf der Bregenzer Seebühne in Philipp Stölzls Inszenierung von Webers „Freischütz“ zu sehen. Diese Zusammenarbeit setzt sich demnächst am Wiener Burgtheater und an der Oper Zürich fort. Nach mehreren gemeinsamen Inszenierungen schuf sie für Johannes Erath zuletzt Kostüme für „Die Csárdásfürstin“ 2025 an der Wiener Volksoper. Im Herbst 2026 ist der mit ihm erarbeitete „Faust“ von Gounod an der Mailänder Scala zu sehen. An der Staatsoper Stuttgart feierte vor wenigen Wochen Elisabeth Stöpplers neue „Meistersinger“- Inszenierung Premiere, für die Gesine Völlm die Kostüme entwarf