Clay Hilley

Nicht erst, seit er 2022 als Siegfried in der Bayreuther „Götterdämmerung“ einsprang, steht der US-Amerikaner in der ersten Reihe der Heldentenöre. Dieselbe Rolle hatte er zuvor unter anderem im „Ring“ an der Deutschen Oper Berlin gesungen. Im Festspielhaus Baden-Baden gab er 2023 als Kaiser in Strauss’ „Die Frau ohne Schatten“ sein Haus- und Rollendebüt. 2025 debütierte er an der Wiener Staatsoper in der Titelpartie von Wagners „Tannhäuser“. Im selben Jahr sang er Wagners Tristan an der Deutschen Oper Berlin. Gerade erst war er in der Titelrolle von Wagners „Parsifal“ an der Bayerischen Staatsoper zu Gast, nachdem er dort 2024 in derselben Rolle sein Debüt gegeben hatte. Ebenfalls 2024 gastierte er in Triest als Calaf in Puccinis „Turandot“. In der aktuellen Saison sang er Tristan an der Deutschen Oper Berlin und am Liceu in Barcelona, an die Wiener Staatsoper kehrte er als Tannhäuser und als Bacchus in Strauss’ „Ariadne“ zurück. Als Siegfried ist er erneut an der Deutschen Oper Berlin zu hören. Neben Yannick Nézet-Séguin zählen Kirill  Petrenko, Simon Rattle, Donald Runnicles und Marin Alsop zu den Dirigentinnen und Dirigenten, mit denen er zusammengearbeitet hat. Mit Antonio Pappano und London Symphony ist er bei den Sommerfestspielen in einem konzertanten dritten „Tristan“-Aufzug wieder im Festspielhaus zu Gast.