Asmik Grigorian

Die litauische Sopranistin hat sich als eine der großen, prägenden Sängerpersönlichkeiten etabliert. Sie begeistert in Aufführungen bei den Salzburger Festspielen, an der Wiener Staatsoper, der Metropolitan Opera New York, der Mailänder Scala, der Bayerischen Staatsoper, in Covent Garden und an weiteren international bedeutenden Bühnen. 2025 wurde sie für ihre Darstellung der Titelrolle von Strauss’ „Salome“ an der Staatsoper Hamburg mit dem deutschen Theaterpreis „Der Faust“ ausgezeichnet. Mit dieser Rolle hatte sie 2018 für Furore bei den Salzburger Festspielen gesorgt, zu denen sie seit ihrem Debüt im Jahr zuvor als Marie in Alban Bergs „Wozzeck“ regelmäßig zurückkehrt. 2024 erhielt sie zum zwei ten Mal den Österreichischen Musiktheater preis. In der aktuellen Saison war sie als Desde mona in Verdis „Otello“ am Teatro Real in Madrid zu Gast und sang Salome in Hamburg. In halbszenischen Aufführungen von Wagners „Holländer“ gastierte sie in Monte-Carlo als Senta – eine Rolle, die sie bereits bei den Bayreuther Festspielen gesungen hat. An der Deutschen Oper Berlin war sie als Cio-Cio San in Puccinis „Madama Butterfly“ zu erleben, an der Bayerischen Staatsoper als Salome, in Barcelona in der Titelpartie von Puccinis „Manon Lescaut“. Später in der Saison ist sie als Tatiana in Tschaikowskys „Onegin“ an der Wiener Staatsoper und der Met in New York zu Gast.