Aigul Akhmetshina

Aigul Akhmetshina, geboren südlich von Ufa in der russischen Republik Baschkortostan, begeisterte im Festspielhaus Baden-Baden bei den Osterfestspielen 2022 als Polina in Tschaikowskys „Pique Dame“ mit den Berliner Philharmonikern unter Kirill Petrenko. Ihr Debüt als Carmen hatte sie im Jahr zuvor in Covent Garden gegeben. Gerade in dieser Rolle hat sie rasant international Karriere gemacht, mit Auftritten an der New Yorker Metropolitan Opera, an der Wiener Staatsoper, am Teatro Real in Madrid, an der Bayerischen Staatsoper und in der Arena di Verona. Dort begann sie die aktuelle Saison und fügte der Carmen eine weitere Rolle hinzu: Fenena in einer Neuinszenierung von Verdis „Nabucco“. Ein weiteres Rollendebüt ist Dalila in Saint-Saëns’ „Samson et Dalia“ in Covent Garden und an der Staatsoper Berlin. An der Bayerischen Staatsoper ist sie als Adalgisa in Bellinis „Norma“ zu Gast. In der letzten Saison gab sie ihr Rollendebüt als Isabella in Rossinis „L’Italiana in Algeri“ an der Deutschen Oper Berlin. 2024 erschien ihr Debüt-Album „Aigul“ bei Decca. Aigul Akhmetshina war 2024 für den renommierten britischen Laurence-Olivier- Theaterpreis nominiert, 2023 war sie „Sängerin des Jahres“ bei den International Opera Awards.