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Program
- Carl Maria von WeberOberon Overture
- Ludwig van BeethovenPiano Concerto No. 4 in G major op. 58
- Franz Schubert‘Great Symphony in C major’ D944
Artists
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Epochenspiegel
1789 - 1808
1789
14. Juli: Beginn der Französischen Revolution mit dem Sturm auf die Bastille in Paris.
Beethoven beginnt ein Studium in seiner Heimatstadt Bonn, 1792 zieht er endgültig nach Wien.
1802
Im sogenannten „Heiligenstädter Testament“ beklagt Beethoven sein Gehörleiden und die damit verbundenen Auswirkungen.
Napoleon Bonaparte lässt sich in einer Volksabstimmung zum „Konsul auf Lebenszeit“ küren.
1804
Napoleon Bonaparte krönt sich zum Kaiser der Franzosen, was Beethoven, der ihn zuvor noch bewundert hatte, sehr erzürnt.
In Frankreich tritt das Zivilgesetzbuch Code civile in Kraft, das beispielgebend wird für die Entwicklung eines modernen Rechtswesens.
1808
22. Dezember: Uraufführung von Beethovens viertem Klavierkonzert im Theater an der Wien. Weitere Werke stehen als Uraufführungen auf dem Programm: die Sinfonien Nr. 5 und 6 sowie die Chorfantasie op. 80.
Der Erfinder Richard Trevithick lässt in einem „Dampfzirkus“ am Londoner Bahnhof Euston die erste kommerziell nutzbare Dampflokomotive „Catch me if you can“ werbewirksam im Kreis fahren
1809 - 1819
1809
Im Mai besetzen französische Truppen Wien.
Im Großherzogtum Baden werden jüdische Bürger staatsrechtlich gleichgestellt.
1812
Der Russlandfeldzug Napoleons beginnt.
Praktisch für heiße Tage: In Paris meldet der Tischler Cochot eine Jalousie mit verstellbaren Lamellen zum Patent an.
1814
Nach dem gescheiterten Russlandfeldzug werden die französischen Truppen zurückgedrängt und letztlich vernichtend geschlagen. Napoleon muss abdanken und wird verbannt.
Britische Truppen besetzen und brandschatzen Washington: das Kapitol brennt nieder, das Weiße Haus wird beschädigt. Den Krieg mit den USA verlieren die Briten trotzdem noch im selben Jahr.
1815
Wiener Kongress: Europa wird nach Napoleons Feldzügen neu geordnet.
Beethoven ist auf dem Gipfel seines Ruhms.
1819
Beethoven erleidet vollständigen Hörverlust.
In Mannheim tötet ein Burschenschaftler den Dichter und russischen Gesandten August von Kotzebue. Dies dient als Vorwand für die repressiven, anti-liberalen „Karlsbader Beschlüsse“ als Zensurmaßnahme gegen die Lehr- und Pressefreiheit.
1826 - 1839
1826
12. April: Premiere von Webers „Oberon“ in London. Es folgen 12 Wiederholungsvorstellungen, allesamt unter der Leitung des Komponisten. Am 5. Juni stirbt Weber in London.
Der englische Apotheker John Walker erfindet das Streichholz.
1827
26. März: Beethoven stirbt in Wien und wird drei Tage später beigesetzt. Es ist eines der größten Begräbnisse, die Wien jemals erlebt hat. Tausende Menschen folgen dem Sarg zum Währinger Friedhof. Schubert begleitet den Trauerzug als Fackelträger.
1828
Franz Schubert stirbt am 19. November in Wien.
1839
Robert Schumann entdeckt bei Schuberts Bruder Ferdinand die Große C-Dur-Sinfonie.
Uraufführung von Schuberts Großer C-Dur-Sinfonie am 21. März im Leipziger Gewandhaus unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy.
Erstes deutsches Gesetz zum Arbeitsschutz: Preußen verbietet die Kinderarbeit bis zur Vollendung des neunten Lebensjahrs.
Zitate
Er hat seine schlichte Wahrhaftigkeit, seine stolze Ursprünglichkeit, seinen Hass gegen den Formelkram, seine Würde dem Publikum gegenüber, dessen Beifall er durch keine feige Herablassung erkaufen wollte, seine Größe ebenso im „Freischütz“ wie im „Oberon“ bewahrt.
Hector Berlioz in seinen Memoiren über Carl Maria von Weber
[Ich] will dem schicksaal in den rachen greifen, ganz niederbeugen soll es mich gewiß nicht.
Ludwig van Beethoven über die Auswirkungen seines Gehörleidens in einem Brief an seinen Jugendfreund Franz Georg Wegeler vom 16. November 1801
Was Schuberts Symphonien anbelangt, bewundere ich sie so, dass ich nicht zögere, sie gleich hinter Beethoven […] zu stellen. An Originalität der Harmonie und Modulation, mit der Gabe des Instrumentalkolorits hat Schubert niemand übertroffen.
Antonín Dvořák über Schuberts Sinfonik in „The Century Illustrated Monthly Magazine“, New York 1804
Der Liederkomponist Schubert ist einzig an Originalität, Fülle und Kraft, Erfindung. Immerhin ist die herrliche C-Dur-Symphonie […] dadurch besonders bedeutungsvoll, dass sie die Stamm-Mutter der gesamten lyrischen Symphonik, von Mendelssohn, Schumann angefangen über Brahms, Tschaikowsky bis zu Bruckner und Mahler geworden ist.
Richard Strauss über Franz Schubert in einem Artikel der „Wiener Neuen Freien Presse“ vom 27. Mai 1928.
Musiker*innen Chamber Orchestra of Europe
Violine
Lorenza Borrani (Leader Chair supported by Dasha Shenkman), Lucy Gould, Sophie Besançon, Fiona Brett, Emily Davies, Christian Eisenberger, Rosa Hartley, Kjell Arne Jørgensen, Matilda Kaul, Sylwia Konopka, Stefano Mollo, Fredrik Paulsson, Joseph Rappaport, Fanny Robilliard, Håkan Rudner, Henriette Scheytt, Martin Walch, Elizabeth Wexler
Viola
Hélène Clément, Claudia Hofert, Wouter Raubenheimer, Riikka Repo, Hanne Skjelbred, Dorle Sommer, Pierre Tourville
Violoncello
Edvard Pogossian (Principal Cello Chair supported by an anonymous donor), Marie Bittloch Tomas Djupsjöbacka, Jérôme Fruchart, Sally Pendlebury
Kontrabass
Enno Senft (Principal Bass Chair supported by Sir Siegmund Warburg’s Voluntary Settlement), Håkan Ehren, Andrei Mihailescu, Philip Nelson
Flöte
Clara Andrada (Principal Flute Chair supported by The Rupert Hughes Will Trust), Josine Buter
Oboe
Philippe Tondre (Principal Oboe Chair supported by The Rupert Hughes Will Trust) Cyril Ciabaud
Klarinette
Romain Guyot, Vitor Fernandes, Marie Lloyd
Fagott
Axel Benoit (Principal Bassoon Chair supported by The 35th Anniversary Friends), Christopher Gunia
Horn
David Alonso, Jan Harshagen, Milo Maestri, Pete Richards
Trompete
Neil Brough (Principal Trumpet Chair supported by The Underwood Trust) Julian Poore
Posaune
Håkan Björkman, Helen Vollam, Martha Eikemo Andersen
Pauken
John Chimes (Principal Timpani Chair supported by The American Friends)