Opernklasse und Orchesterklang

Blick auf eine große Bühne. Vor dem Orchester stehen neun Personen und verbeugen sich. Im Hintergrund ist ein Transparent mit der Aufschrift "Au revoir et à bientôt dans La Capitale d'Été" zu sehen.

London Symphony Orchestra & Antonio Pappano spielen Werke von Beethoven und Wagner

Blick auf eine große Bühne. Vor dem Orchester stehen neun Personen und verbeugen sich. Im Hintergrund ist ein Transparent mit der Aufschrift "Au revoir et à bientôt dans La Capitale d'Été" zu sehen.

Von Beethovens Violinkonzert bis hin zum Dritten Aufzug von Wagners „Tristan und Isolde”. Das London Symphony Orchestra und Antonio Pappano führen durch ein ungewöhnliches Programm mit Violinistin Vilde Frang im ersten Teil des Abends und Gesangssolist*innen wie Sarah Jakubiak und Clay Hilley nach der Pause. Blicken Sie auf diesen Abend zurück!

Eine Violinistin spielt gemeinsam mit einem Orchester. Sie blickt zum Dirigenten, der dem Orchester zugewandt ist.
Zwei Sänger stehen mit einem Orchester und einem Dirigenten auf der Bühne. Einer trägt einen glänzenden blauen Anzug und blickt gespannt ins Publikum.
Ein Sänger in blauen Anzug steht in dynamischer Pose auf einer Bühne mit dem Dirigenten, dem Orchester und einem weiteren Sänger im Rücken.
Eine Sängerin in schwarzem Kleid steht auf einer Bühne vor dem Orchester und lächelt ins Publikum, ihre Hand liegt auf ihrem Herzen.
Blick auf eine große Bühne. Vor dem Orchester stehen neun Personen und verbeugen sich. Im Hintergrund ist ein Transparent mit der Aufschrift "Au revoir et à bientôt dans La Capitale d'Été" zu sehen.

Das sagt die Presse

Große Oper bei den Baden-Badener Sommerfestspielen!
"La capitale d'été" hat Hauptstadtqualität.

Vilde Frang ist eine echte Ausnahmemusikerin. Ihre Interpretation des Beethoven-Violinkonzertes ist individuell und risikoreich. Frang betont die Extreme, ohne dabei in Effekthascherei zu verfallen. Zwischen Zupacken und Zerbrechen siedelt sie das Konzert an – in der Durchführung geht sie mit dem sensibel begleitenden Orchester bis ins zarteste Pianissimo zurück. Im ganz zurückgenommenen Larghetto bewegt sich die Norwegerin selbst in eisiger Höhe traumwandlerisch sicher.

Dann der dritte Akt "Tristan und Isolde" mit einer erstklassigen Sängerbesetzung. Clay Hilley singt mit unerschöpflichen Reserven und muss auch in den durchdringenden, metallisch gefärbten Spitzentönen nie forcieren. Sara Jakubiak ist eine über einen enormen Farbreichtum verfügende Isolde. Ihr "Mild und leise" am Ende hat Wärme und einen großen Atem. Gyula Orendt als klangschöner, gut artikulierender Kurwenal, Franz-Josef Selig als bassmächtiger König Marke und Marina Prudenskaya als Isoldes Vertraute Brangäne sind weitere Glanzpunkte im homogenen Solistenensemble.
Antonio Pappano lässt mit dem groß aufspielenden London Symphony Orchestra gewaltige Fieberwellen anrollen – nur in ganz wenigen Passagen gerät der Orchesterklang zu dominant. Die von der Empore gespielten Englischhornsoli berühren; der warme, dichte Streicherklang bettet die Stimmen weich.

Badische Zeitung

Zugabe!

Das könnte Ihnen auch gefallen
  • Carolina López Moreno sits against a wall in a pink sequined dress, gazing thoughtfully to the side.
    Opera

    Concert Performance: Carolina López Moreno, Benjamin Bernheim

    Carolina López Moreno sits against a wall in a pink sequined dress, gazing thoughtfully to the side.
  • Ivan Fischer gazes thoughtfully upward, standing in front of a window with a blurred background, wearing dark clothing.
    Opera

    Iván Fischer stages Mozart

    Ivan Fischer gazes thoughtfully upward, standing in front of a window with a blurred background, wearing dark clothing.
  • Asmik Grigorian
    Orchestra Concert

    New Year's Concert

    Asmik Grigorian
  • The conductor Joana Mallwitz in a black dress leads an orchestra with expressive gestures in front of an audience.
    Opera

    Neuinszenierung- Joana Mallwitz, Mahler Chamber Orchestra

    The conductor Joana Mallwitz in a black dress leads an orchestra with expressive gestures in front of an audience.