Wunderschöner Mai

Julian Prégardien und Èric Le Sage live beim HAUSFESTSPIEL mit Schumanns Zyklus „Dichterliebe“

FSH Express

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Ausgewählte StädtePreis
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Ermäßigungen
Bild, welches Julian Prégardien 2 Credit Peter Rigaud zeigt.

Ach, wären wir doch schon im wunderschönen Monat Mai. Dann könnten wir vielleicht schon wieder persönlich ins Festspielhaus Baden-Baden gehen. So bleibt nun das HAUSFESTSPIEL, in dessen Rahmen Julian Prégardien Robert Schumanns Liederzyklus „Dichterliebe“ singen wird. Am Donnerstag, 18. Februar 2021, um 20.15 Uhr ist es soweit. Der kostenfreie Live-Stream läuft hier auf www.festspielhaus.de oder bei Vimeo, Youtube und Facebook. Èric Le Sage (Klavier) begleitet den in Frankfurt geborenen Sänger.

Mit dem kurzen Gedicht „Im wunderschönen Monat Mai“ beginnt auch Robert Schumanns Liederzyklus „Dichterliebe“ zu Texten von Heinrich Heine – geschrieben 1840. Das Gedicht ist Ausgangspunkt einer hoch emotionalen Reise, auf die sich Dichter, Komponist, Interpreten und Publikum gemeinsam begeben können. In diesen ersten Zeilen erinnert sich das lyrische Ich an den Moment, in dem es seiner Angebeteten seine Liebe gesteht und das große Sehnen beginnt.

Das Jahr 1840 wurde zu Schumanns “Liederjahr”; zugleich war es das Jahr, in dem er Clara Wieck heiratete. Beide Ereignisse spiegeln sich im Zyklus "Dichterliebe".

Apropos Clara Schumann: der Lebensweg der Pianistin und Komponistin führte nach dem Tode ihres Mannes Robert nach Baden-Baden. Hier fand sie mit ihren Kindern an der Oos ein Sommer-Domizil und den geliebten Rückzugsort nach internationalen Tourneen. Mit Johannes Brahms verband sie eine ebenso innige Freundschaft wie mit Pauline Viardot-Garcia, der Weltklasse-Sopranistin, die sich zur gleichen Zeit in Baden-Baden niederließ.

Von der Limburger Dommusik zur Opernbühne

Julian Prégardien wurde 1984 in Frankfurt geboren und erhielt seine erste musikalische Bildung in den Chören der Limburger Dommusik. Nach Studien in Freiburg und im Rahmen der Akademie des Opernfestivals von Aix en Provence war er von 2009 bis 2013 Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Parallel entwickelte sich seine internationale Konzerttätigkeit. Inzwischen ist der Tenor ein international herausragender Vertreter der jungen Sänger-Generation.

Als Opernsänger gastierte er beim Festival d’Aix en Provence, an der Hamburgischen und an der Bayerischen Staatsoper sowie an der Opéra Comique in Paris. 2018 debütierte er als Narraboth in Richard Strauss „Salome“ mit den Wiener Philharmonikern unter Leitung von Franz Welser-Möst. 2019 folgte sein Debüt als Tamino an der Staatsoper Berlin.

Einen besonderen Schwerpunkt der künstlerischen Tätigkeit Julian Prégardiens bilden Liederabende und Kammermusikprojekte. In der Saison 19/20 sang er „Die schöne Müllerin” mit Kristian Bezuidenhout, Schuberts „Winterreise” mit Lars Vogt, „Schwanengesang” mit Martin Helmchen und Schumanns „Dichterliebe” mit Eric le Sage.

Fragen an die Künstler können vorab oder live, per E-Mail unter hausfestspiel@festspielhaus.de, als Direktnachricht oder als Kommentar zum Live-Stream bei Facebook oder in den Kommentarfeldern bei Vimeo und Youtube gestellt werden.

Stand: 15.03.2021