Reise mit Schildkröte

Sommerschule 2020 fördert Drittklässler auf der Festspielhausbühne

Bild, welches Sommerschule Gp 081 zeigt. © Andrea Kremper
© Andrea Kremper

Sechs Monate nach der coronabedingten Zwangspause erweckten ganz besondere junge Künstlerinnen und Künstler das Festspielhaus Baden-Baden wieder zum Leben. Probenräume und die Bühne wurden voller Enthusiasmus und Motivation in Beschlag genommen, was beweist, dass das Festspielhaus nicht nur für die großen Stars bereitsteht.

Vom 7. bis 11. September fand ein weiteres Mal die „Sommerschule“ im Festspielhaus statt. Die Sommerschulen beruhen auf einer Initiative des Landes Baden-Württemberg und werden zusammen mit verschiedenen außerschulischen Partnern veranstaltet. Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf sollen in der letzten Woche der Sommerferien eine besondere Chance erhalten, sich weiterzuentwickeln. Neben Wiederholung von schulischen Inhalten, hatten 20 Kinder aus den 3. Klassen Baden-Badener Grundschulen die Möglichkeit durch gemeinsames Erarbeiten und Erfinden eines Theaterstücks wertvolle künstlerische Prozesse zu durchlaufen und gleichzeitig ihre eigene Sozialkompetenz zu stärken. Das Auftreten auf der Bühne fördert gleichzeitig das eigene Selbstvertrauen und -bewusstsein.

In diesem Jahr ging es sowohl auf schulischer, als auch auf künstlerischer Seite um das Thema „Reisen“. Auf der Bühne wurde die selbsterfundene Geschichte als Schattenspiel umgesetzt. Zusätzlich wurde die Musik und das Bühnenbild von den Kindern ausgedacht und hergestellt. Angeleitet wurden sie dabei von der Theaterpädagogin Nelly Noack und Christian Vierling und Martina Schlieter vom Festspielhaus. Jeden Tag gab es einen schulischen Block, in dem in Kleingruppen Inhalte aus den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch wiederholt wurden. Unterstützt wurden die Kinder dabei von den Lehrerinnen Katrin Robeck, Corina Chavillie und Susanne von Oelhafen. Durch die Verzahnung von schulischen und außerschulischen Lerninhalten können die Schülerinnen und Schüler ganzheitlich gefördert werden. Gelerntes bleibt nicht nur als Wissen im Kopf, sondern findet direkte Anwendung. Durch das Aufführen des eigenen Theaterstückes ist die Selbstwirksamkeit der Kinder sehr groß. Eigene Melodien, Texte und Requisiten unmittelbar im Einsatz zu sehen motiviert nicht nur, sondern schafft wunderbare Erinnerungen. So nimmt es kaum Wunder, dass die ersten Schülerinnen und Schüler die Sommerschule bereits vermissen.

Bild, welches Sommerschule 114C Andrea Kremper zeigt. © Andrea Kremper
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Bild, welches Sommerschule Gp 008 zeigt. © Andrea Kremper
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Bild, welches Sommerschule Gp 101 zeigt. © Andrea Kremper
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Bild, welches Sommerschule Gp 027 zeigt. © Andrea Kremper
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Bild, welches Sommerschule Gp 144 zeigt. © Andrea Kremper
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Stand: 06.11.2020