Junge Gralsritter

Die Kinderoper „Ritter Parceval“ nimmt Gestalt an.

Während seit Ende Januar die Besetzung zum „Ritter Parceval“ in Berlin probt, wo es Mitte Februar bereits erste Voraufführungen in der Philharmonie geben wird, entsteht im Theater Baden-Baden gerade das Bühnenbild zu Henrik Albrechts Kinderoper. Die mit jungen Sängerinnen und Sängern besetzte Oper, die von einem erfahrenen Regieteam und mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker auf die Bühne gebracht wird, feiert am 26. März hier in Baden-Baden ihre Premiere.

In der Titelpartie ist Alina Wunderlin zu erleben, die im Sommer 2016 ihr Bachelor-Gesangsstudium mit Bestnote in Mannheim abschloss und nun im Master Konzert/Lied sowie Oper studiert. Die Sopranistin wird im „Ritter Parceval“ also eine ganz besondere Rolle – eine sogenannte „Hosenrolle“ – einnehmen, da die zu verkörpernde Figur zwar männlich ist, jedoch mit Wunderlin von einer Frau dargestellt wird.

»Ich mag Parceval, weil er ein aufgeweckter Junge ist, der sich traut, alleine los zu ziehen, um seinen Traum zu verwirklichen.« Alina Wunderlin

In gleich mehreren Rollen ist Johannes Mooser, den Konzertreisen mit den Dirigenten Helmuth Rilling und Hans Christoph Rademann nach Chile und Italien führten, zu hören: Er verkörpert nicht nur den Gralskönig Amfortas, sondern auch dessen treuen Gralsritter Gurnemanz.

»Die Welt der Ritter fasziniert mich seit meinen Kindertagen. Zwei Ritterburgen standen in meinem Kinderzimmer, ausgestattet mit allen wichtigen Ritterutensilien.« Johannes Mooser

Die Rolle der Kundry, die geheimnisvolle Helferin der Gralsritter, wird von der jungen Sopranistin Elisabeth Birgmeier übernommen.

»Ich empfinde Kundry im Ritter Parceval als sehr passend zu meiner Person. Ihre aufgeweckte und überdrehte Art beschreibt auch einen Teil meines Charakters.« Elisabeth Birgmeier

Bassbariton Marcel Brunner singt den bösen Zauberer Klingsor, der aus dem Kreis der Gralsritter ausgeschlossen wurde.

»Klingsor ist eigentlich das absolute Gegenteil von mir. Er ist in dieser Oper der Böse, der versucht, Parceval auf die Seite der schwarzen Magie zu ziehen.« Marcel Brunner 

Last but not least: Herzeloyde, die bei Wolfram von Eschenbach Parzival nach seiner Geburt fernab vom ritterlichen und königlichen Leben erzieht. Die Schweizer Sopranistin Flurina Stucki wird in der Mutterrolle zu hören sein.

»Die Musik und die Texte, die ich als Herzeloyde singen darf, berühren mich sehr. Ich bin zwar selbst keine Mutter, aber ich glaube, beim Singen nachempfinden zu können, wie sich Herzeloyde gefühlt haben mag.«
Flurina Stucki

Unter der musikalischen Leitung von Stanley Dodds erweckt in insgesamt drei Vorstellungen Ende März diese junge Besetzung mit Musikern der Berliner Philharmoniker „Ritter Parceval“ zum Leben.

»Die Kinder werden eine spannende Geschichte erleben und die Kenner des Wagnerschen ‚Parsifal‘ werden an der einen oder anderen Stelle sicher schmunzeln, da auch mit einem Augenzwinkern komponiert wurde.«
Stanley Dodds

Quelle Zitate: www.berliner-philharmoniker.de
Foto: Maren Blaschke

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