Für die Ewigkeit

Das Konzert der Baden-Badener Pfingstfestspiele wird auch Teil einer neuen CD

Verweile doch, du Augenblick: Wie oft wünschen wir uns dies besonders im klassischen Konzertleben. Ein Teil des heutigen Abends wird für die Ewigkeit bleiben, denn die Deutsche Grammophon Gesellschaft zeichnet die Schubert-Werke für eine neue CD auf, die noch in diesem Jahr erscheinen soll. Anne-Sophie Mutter und Daniil Trifonov: Das ist eine ganz besondere Konstellation, die durch die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Anne-Sophie Mutter-Stiftung noch bereichert wird. Anne-Sophie Mutter widmete sich in den vergangenen Jahren immer wieder der Nachwuchsförderung und brachte die klassische Musik auch an ungewöhnliche Orte. Unvergessen ist ihr Konzert im Berliner Club „Berghain“. Wo sonst wuchtige Bässe wummern und das Partyvolk die Nacht zum Tage macht, spielte Anne-Sophie Mutter Kammermusik. Das Festspielhaus Baden-Baden ist zwar keine Disco, aber auch hier setzte die Ausnahme-Künstlerin, die sich selbst als ein „echtes Schwarzwaldmädel“ bezeichnet, viele Akzente. Natürlich waren da die vielen wunderbaren Konzerte in den vergangenen 19 Jahren. Anne-Sophie Mutter war eine der ersten Künstlerinnen, die das Festspielhaus und seine Akustik ernst nahm und das damals junge Projekt auch besonders unterstützte.

Foto: Gregonowits

Foto: Gregonowits

Im Kinder- und Jugendprogramm wirkte Anne-Sophie Mutter persönlich mit. Gemeinsam mit jungen Musikschülerinnen und –schülern spielte sie einen Satz aus den „Vier Jahreszeiten“ für viele zuhörende Kinder, die sie nachher mit ihren Fragen löcherten. Immer souverän und sehr kinderlieb im Zentrum: Anne-Sophie Mutter.

Am Pfingstsonntag 2017 feiern wir mit der Künstlern ihr 40. Bühnenjubiläum und sind besonders dankbar, dass sie uns daran in dieser Saison mit gleich drei Konzerten so intensiv teilhaben ließ. Daher: Willkommen zurück und auf viele weitere gemeinsame Jahre!

Foto: Monika Hoefler

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Montag 05 Jun 2017 18:00 H

Anne-Sophie Mutter und Mutter‘s Virtuosi

Ein Abend mit ihrem Solisten-Ensemble und Daniil Trifonov

Spielen in der Champions League. Ohne Könige keine Schlösser! Und doch ist Kunst ihrem Wesen nach demokratisch, setzt sie doch ...