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- Kunst statt Kasse
Kein Geld, dafür Träume, Talent und eine lockere Moral: Die Oper „La Bohème" erzählt von jungen Künstlern rund um das Liebespaar Rodolfo und Mimi. Er ist Dichter, sie Näherin. Zusammen mit ihren Freunden geben sie sich den Verlockungen des Pariser Nachtlebens hin. Es ist Weihnachten, also friert man gemeinsam, trinkt sich warm und trotzt lachend allen Nöten. Zu den allerschönsten Noten nebenbei, denn Puccinis „Bohème" gilt als seine vollkommenste Oper – und auch die mit den meisten Melodien. Der Komponist war Italiener und so wird in seiner Oper nicht nur geliebt, sondern auch gelitten: Eifersucht, Missverständnisse und Mimis Krankheit stellen die junge Liebe auf die Probe. Die Musik adelt die Mischung aus Lebenslust und Vergänglichkeit zu einem berührenden Kunstwerk – einem Werk, das zeigt, dass man nichts besitzen muss, um einander alles zu geben. Schenken auch Sie sich diese Sternstunden der italienischen Oper! „La Bohème" erklingt im Festspielhaus am 23. August.
Dariusz Szymanski