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Moskauer Kathedralchor
Russische Chormusik a cappella
Komponist: Mussorgsky, Modest
© Photocase / Zweidreieins
Moskauer Kathedralchor
Alexey Petrov Dirigent
Sergej Rachmaninow, den man in Deutschland vor allem durch seine Klavierkonzerte kennt, hat eine Vesper für gemischten Chor geschrieben, die einfach bezaubernd ist. Wobei „einfach“ auf die falsche Spur führt: Die Vesper ist extrem schwer zu singen. Die Bässe sinken so tief, wie es eigentlich nur russische Bässe können – dank einer jahrhundertealten Technik. Doch wie schön das klingt! Rachmaninow lässt den Chor wie tausend Glocken anschwellen, ein Effekt, dem sich kein Zuhörer entziehen kann. Vor allem in dieser Besetzung, denn: Niemand beherrscht diesen Stilmix aus russischer Kirchentradition und russischem Impressionismus so vollendet wie der Moskauer Kathedralchor.
Michail Glinka
Cherubinischer Lobgesang
Alexander Kastalski
Exapostilarion am Karfreitag: „Den wohlgesinnten Räuber ...“
Modest Mussorgsky
Osterkanon, Neunte Ode: „Der Engel rief“
Pawel Tschesnokow
Kontakion für Kranke: „Den auf dem Krankenbett darnieder Liegenden“
Psalm 141: Das Abendopfer
Grigori Lwowski
„Herr, erbarme dich unser“
Sergej Rachmaninow
Das große Abend- und Morgenlob
Ganznächtliche Vigil für Soli und gemischten Chor a cappella op. 37
80 Minuten vor dieser Veranstaltung findet auf der Ebene 3 ein Einführungsvortrag mit Musikbeispielen statt. Der Vortrag dauert etwa 20 Minuten und ist für die Festspielhaus-Besucher kostenfrei - wiederholt wird er 50 Minuten vor der Veranstaltung. Wir empfehlen ein frühzeitiges Erscheinen: Die Anzahl der Stühle ist begrenzt.



