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Martin Fröst: Der Paganini der Klarinette
Amsterdam Sinfonietta
Komponist: Mahler, Gustav
Martin Fröst © Mats Bäcker
Man muss alles ändern, damit alles bleibt, wie es ist. Dieses Motto gilt erst recht für den Konzertabend: Der traditionelle Dreiklang Ouvertüre – Solokonzert – Sinfonie funktioniert längst nicht mehr, meint Martin Fröst, einer der interessantesten Klarinettisten unserer Zeit. Schon lange experimentiert er mit der traditionellen Konzertform, fügt Filme hinzu (so im Stück „Silence without purpose“), Klezmer- Stücke, dazu natürlich klassische Klarinettenkonzerte wie das bezaubernde von Aaron Copland. Während andere Künstler hier und da überraschende Farbtupfer setzen, schöpft Fröst aus dem Vollen: Der Charismatiker ist Schauspieler, Akrobat, Tänzer und Performer zugleich – doch zuallererst ein begnadeter Klarinettist.
Martin Fröst Klarinette, Tanz
Amsterdam Sinfonietta
Candida Thompson Konzertmeisterin und Leitung
"Dance & Death"
Gustav Mahler
Adagietto (aus der 5. Sinfonie)
Aaron Copland
Konzert für Klarinette, Streicher, Harfe und Klavier
Traditional
Klezmer-Tänze
Göran Fröst
„Declipse“ für choreographierte Klarinette und Streicher (2013, Uraufführung)
Olivier Messiaen
„Abîme des oiseaux“ für Klarinette solo (1940)
Dmitri Schostakowitsch
Kammersymphonie für Streichorchester c-Moll op. 110a (arrangiert von Rudolf Barshai)
Aufführungsende circa: 22 Uhr



