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Helmuth Rilling
Der Dichter in der Musik
Komponist: Rihm, Wolfgang
Helmuth Rilling © Michael Latz
Heutzutage müssen die Menschen jung sein oder so tun als ob, und auch die Kunst hat leicht, entspannt und natürlich dahinzufließen. Ende des 19. Jahrhunderts war es umgekehrt: Da trug jeder 18-Jährige einen dichten Großvaterbart, und noch das harmloseste Klavierstück plusterte sich zum Denkmal auf. Moden kommen und gehen, ein Denkmal des 19. Jahrhunderts wollen wir Ihnen aber doch ans Herz legen: die „Nänie“ von Brahms. Das ist Musik mit Goldrand, getragen und zum Weinen schön. „Auch das Schöne muss sterben“, beginnt der Chorsopran – und Sie fühlen sich reif, weise und jenseits aller Lebenskämpfe ...
Helmuth Rilling Dirigent
Anke Vondung Alt
Dominik Wortig Tenor
Michael Nagy Bariton
Gächinger Kantorei
Bach-Collegium Stuttgart
Johannes Brahms
Nänie op. 82 nach Texten von Friedrich Schiller
Wolfgang Rihm
Stille Feste nach Texten von Novalis
gewidmet Helmuth Rilling zum 80. Geburtstag
Felix Mendelssohn Bartholdy
Die erste Walpurgisnacht op. 60 nach Texten von Johann Wolfgang von Goethe
Aufführungsende circa: 20 Uhr






