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Gautier Capuçon & Gabriela Montero
Sonntags-Matinee
Komponist: Schumann, Robert
Gautier Capucon & Gabriela Montero © Michael Tammaro
Edvard Grieg, ein Lieblingskomponist des Publikums, schien irgendwann totgespielt zu sein, jedenfalls verschwand er für lange Zeit aus den Konzertprogrammen. Nun wendet sich das Blatt: Grieg wird neu entdeckt, als Schöpfer einer Musik, der die Zähne noch nicht gezogen wurden im Namen einer wie auch immer gearteten Eleganz. So ist auch seine Cellosonate feurig und ruppig zugleich, im besten Sinne naiv, ohne Angst vor eruptiven Ausbrüchen und plötzlicher Süße. Die Harmonik ist überraschend, die Tempi sind extrem – genau das Richtige für Gautier Capuçon und Gabriela Montero. Er, der beste französische Cellist momentan, sie, herausragende Interpretin und Improvisationsgenie: zwei Künstler, die gerne Risiken eingehen und einander zu immer neuen Wagnissen herausfordern.
Gautier Capuçon Violoncello
Gabriela Montero Klavier
Robert Schumann
Fantasiestücke op. 73 für Klavier und Violoncello
Dmitri Schostakowitsch
Cellosonate d-Moll op. 40
Edvard Grieg
Cellosonate a-Moll op. 36
Im Anschluss findet ein Künstlergespräch im Foyer statt.
Aufführungsende circa: 12:15 Uhr






