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- Sa., 18. September 201019:00 Uhr
Hélène Grimaud & Jan Vogler
Komponist: Schumann, Robert
„Man muss noch das Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern zu gebären.“ Dieses vielleicht schönste Zitat von Nietzsche benutzt der Cellist Jan Vogler gern, um seinen Zugang zur Kunst zu beschreiben. Vogler gilt als der Denker unter den Cellisten: „ Konventionen aufbrechen!“ , heißt seine Hauptforderung, und darin ist er sich mit Hélène Grimaud einig, die sich auch ungern von Regeln einzwängen lässt. Formvollendet spielen viele - und meinen doch nur museumsreif. Doch wer Form als tanzenden Stern begreift, der erwartet noch Wunder von der Musik! Der spielt auf Risiko, verlebendigt Notentexte und übertüncht Abgründe nicht. "Mit der Partitur experimentieren“ wollen Vogler und Grimaud. Wir versprechen einen fantasievollen Abend!
Hélène Grimaud: Klavier
Jan Vogler: Violoncello
Robert Schumann
Fantasiestücke op. 73
Johannes Brahms
Cellosonate Nr. 1 e-Moll op. 38
Dmitri Schostakowitsch
Cellosonate d-Moll op. 40
Aufführungsende circa 21 Uhr
Einführungsvortrag
Wie funktionieren Wagners Musikdramen? Wie eine Ballettarabeske und wie ein Mozart`sches Streichquartett? Eine Stunde vor dieser Veranstaltung findet auf der Ebene 3 ein Einführungsvortrag mit Musikbeispielen statt. Der Vortrag, gehalten von Dariusz Szymanski, dauert etwa 30 Minuten und ist für die Festspielhaus-Besucher kostenfrei. Wir empfehlen ein frühzeitiges Erscheinen: Die Anzahl der Stühle in der dritten Ebene ist begrenzt.

