
Gutscheine Das perfekte Geschenk: Den Anstoß geben Sie, Ihre Lieben müssen nur noch auswählen. ›› Schnell und einfach

Förderprogramm Solidarität zahlt sich aus: Vorkaufsrecht, exklusive Gespräche mit Künstlern, etc. ›› Sie ermöglichen Ideen

Führungen Wir lüften große Geheimnisse des Theaters auf der Bühne, im Foyer, in den Künstlergarderoben.
›› Folgen Sie uns!

Jahresprogramm Es wird spannend und entspannend wird es auch: Programm 10|11. ›› Programm bestellen
Tanja Tetzlaff & Gunilla Süssmann
Tanja Tetzlaff & Gunilla Süssmann
Sonntags-Matinee
Sonntag, 8. Mai 2011, 11 Uhr
BADEN-BADEN – Über zwölf Jahre ist es her, dass Tanja Tetzlaff im Festspielhaus Baden-Baden ihr Debüt gegeben hat. Am 19. April 1998 spielte sie mit ihrem Bruder Christian und der Tschechischen Philharmonie das Doppelkonzert a-Moll von Johannes Brahms op. 102 unter Leitung von Vladimir Ashkenazy. Gemeinsam mit ihrer Pianistin Gunilla Süssmann kehrt die Cellistin am 8. Mai 2011 nun endlich zurück und spielt in einer Sonntags-Matinee Werke von Webern, Bach, Sibelius und Brahms. Eine Programmwahl , die schon alleine beweist, über welch breitgefächertes Repertoire die Cellistin verfügt.
Tanja Tetzlaff studierte an der Musikhochschule Hamburg und bei Heinrich Schiff am Mozarteum Salzburg und begann ihre Karriere mit der erfolgreichen Teilnahme an internationalen Wettbewerben. Heute spielt die Cellistin mit den renommiertesten Orchestern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks oder der Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung großer Dirigenten wie Lorin Maazel, Sir Roger Norrington oder Paavo Järvi. Eine besondere Leidenschaft pflegt Tetzlaff für das Repertoire der Kammermusik. Neben Musikern wie Lars Vogt, Leif Ove Andsnes und Martin Fröst musiziert sie auch regelmäßig mit ihrem Bruder Christian im eigenen Tetzlaff Quartett zusammen. Mit der Pianistin Gunilla Süssmann bildet Tanja Tetzlaff eine feste Duoformation. Die beiden Damen haben im Jahr 2007 ihr erstes, von der Musikkritik gelobtes Album bei dem Label CAvi-music herausgebracht. Darüber war in einer Rezension des Portals klassik.com zu lesen: „Die ungemein spannungsvolle Art, auf die Tetzlaff ihr Instrument von Giovanni Baptista Guadagnini aus dem Jahr 1776 streicht, ergänzt sich durch Süssmanns ausdrucksvolle Stimmübernahme…“ Tanja Tetzlaff setzt sich auch sehr für das moderne Repertoire und vergessene werke ein. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wurde sie beispielsweise mit den Worten gelobt: „Die Cellistin Tanja Tetzlaff als Solistin interpretierte Lutoslawskis Musik mit großer konzeptioneller Schlüssigkeit, stets exakt und, wo gefordert, tonschön. Den Interpreten gebührt Dank für die Hingabe an ein zu Unrecht vernachlässigtes Werk der schon klassischen Moderne.“
Die 1977 in Bergen geboren Gunilla Süssmann ist eine der am meisten gefragten Pianistinnen aus Norwegen. Neben ihrer solistischen Karriere widmet sie sich intensiv der Kammermusik und bildet mit Tanja Tetzlaff ein erfolgreiches Duo.
Auf ihrem Cello von Giovanni Baptista Guadagnini aus dem Jahr 1776 wird Tanja Tetzlaff an diesem Abend im Festspielhaus Baden-Baden mit den Drei kleinen Stücken op. 11 von Anton Webern beginnen. Diese kurzen, sehr expressiven, farbreichen und dicht gearbeiteten Stücke entstanden im Jahr 1914 und stellen in spieltechnischer Hinsicht sehr hohe Ansprüche an beide Ausführenden. Es folgt die Gambensonate Nr. 2 BWV 1028, nach der sie aus dramaturgischen Gründen Weberns Drei kleine Stücke op. 11 noch einmal wiederholt werden. Bachs zweite der insgesamt drei Gambensonaten liegt nicht im Autograph vor, sondern in einer Abschrift des Thomasschülers Christian Friedrich Penzel aus dem Jahr 1753 in Leipzig. Die Anlage ist langsam-schnell-langsam-schnell und lehnt sich an die Kirchensonate an. Heute befinden sich die Gambensonaten im Standardrepertoire aller großen Cellisten.
Nach der Wiederholung der Stücke von Webern folgt das im Jahr 1901 entstandene Werk „Malinconia“ op. 20 von Jean Sibelius. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um ein melancholisch rhapsodisches Stück, das in einem Satz komponiert ist.
Als Schlussstück erklingt die zweite Cellosonate von Johannes Brahms aus dem Jahr 1886. Brahms wurde zu dieser zweiten Sonate durch den Cellisten Robert Hausmann inspiriert, mit dem er am 24. November 1886 in Wien die Uraufführung spielte. Die Cellosonaten von Brahms behandeln wie die von Beethoven beide Musizierpartner gleichrangig. In der zweiten Sonate bildet das sehr verinnerlichte Adagio das Herzstück.
Tanja Tetzlaff und Gunilla Süssmann haben für diese Sonntags-Matinee also ein überaus ausgeklügeltes Konzertprogramm zusammengestellt. Ihre detaillierte Interpretation wird die inneren Zusammenhänge dieser Werke deutlich ausgeleuchten.
FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN
Tanja Tetzlaff & Gunilla Süssmann
Sonntags-Matinee
Sonntag, 8. Mai 2011, 11 Uhr
Tanja Tetzlaff, Violoncello
Gunilla Süssmann, Klavier
Anton Webern
Drei kleine Stücke op. 11
Johann Sebastian Bach
Gambensonate Nr.2 D-Dur BWV 1028
Anton Webern
Drei kleine Stücke op. 11
Jean Sibelius
Malinconia op. 20
Johannes Brahms
Sonate Nr. 2 F-Dur op. 99
Im Anschluss findet ein Künstler-Gespräch im Foyer statt.
Preise: € 18,00 / 25,00 / 35,00
Ermäßigt: € 16,00 / 23,00 / 32,00
Tickets und Informationen unter www.festspielhaus.de oder Tel. 07221-3013-101


