Festspielhaus Baden-Baden
Fr., 29. Januar 2010

Winterfestspiele 2010

Winterfestspiele 2010 vom 29. Januar bis 7. Februar 2010

BADEN-BADEN – Mit Richard Strauss’ Oper „Elektra“ in der Inszenierung von Herbert Wernicke eröffnen Christian Thielemann und die Münchner Philharmoniker das Festspieljahr 2010 im Festspielhaus Baden-Baden. In den Hauptrollen singen Linda Watson (Elektra), Jane Henschel (Klytämnestra), René Kollo (Aegisth) sowie Albert Dohmen (Orest). Insgesamt gibt es drei Vorstellungen dieser „Elektra“-Produktion, die für Baden-Baden neu einstudiert wird.
Für Klavierfans gibt es gleich mehrere hochkarätige Konzerte im Programm der Winterfestspiele: Der junge deutsche Pianist Martin Stadtfeld ist in Begleitung der Münchner Philharmoniker mit dem zweiten Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow zu hören und gleich zweimal hat man die Möglichkeit das türkische Multitalent Fazil Say zu erleben. Fazil Say begleitet die moldawische Geigerin Patricia Kopatchinskaja in einem Sonatenabend und ist außerdem in der „Fazil Say Nacht“ – dem Galakonzert des Freundeskreis Festspielhaus Baden-Baden – unter anderem mit seinem eigenen Klavierkonzert „Silk Road“ sowie in George Gershwins „Rhapsody in Blue“ zu hören.
Im Theater Baden-Baden widmen sich der Schauspieler Bruno Ganz und der Bariton Roman Trekel Liedern von Richard Strauss, Arnold Schönberg und Alexander von Zemlinsky nach Texten von Richard Dehmel. Ein ganz besonderes Ereignis stellt der Auftritt des italienischen Klaviermaestros Maurizio Pollini dar, der seinen Debüt-Klavierabend im Festspielhaus gibt. Auf dem Programm steht unter anderem Frédéric Chopins Klaviersonate Nr. 2 b-Moll op. 35.
Darüber hinaus kommt es zu einem Wiedersehen mit der amerikanischen Geigerin Hilary Hahn, die mit Prokofjews erstem Violinkonzert gastiert.
In den Sonntags-Matineen der Winterfestspiele interpretiert der junge deutsche Cellist Sebastian Klinger unter anderem Claude Debussys Cellosonate d-Moll und die vom Freundeskreis Anne-Sophie Mutter-Stiftung e.V. geförderte Geigerin Vilde Frang spielt neben anderen Werken Béla Bartóks Sonate für Violine solo.

FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN   
Winterfestspiele 2010 vom 29. Januar bis 7. Februar 2010

Informationen und Tickets unter www.festspielhaus.de oder 07221-3013-101

Richard Strauss: „Elektra“
Freitag, 29. Januar 2010, 20:00 Uhr
Montag, 1. Februar 2010, 20 Uhr
Donnerstag, 4. Februar 2010, 20 Uhr
Die Richard-Strauss-Oper "Elektra" steht im Mittelpunkt der Winterfestspiele vom 29. Januar bis zum 7. Februar 2010 im Festspielhaus Baden-Baden (Aufführungen am 29.01., 01.02. und 04.02.2010 jeweils um 20 Uhr). Christian Thielemann übernimmt ein Jahr nach seinem großen Erfolg mit dem "Rosenkavalier" an gleicher Stelle wieder die musikalische Leitung dieser Produktion. Festspielhaus-Intendant Andreas Mölich-Zebhauser setzt dabei wieder auf eine Inszenierung des 2002 verstorbenen Regisseurs Herbert Wernicke. Seine "Elektra" wird von der Bayerischen Staatsoper in München bewahrt und für die Winterfestspiele an Baden-Baden ausgeliehen. Neu ist die Besetzung dieser Oper: Linda Watson wird die Titelpartie singen. Jane Henschel ist Klytämnestra und René Kollo ist als Aegist zu erleben. Albert Dohmen singt die Partie des Orest. Die Münchner Philharmoniker sitzen bei dieser Festspiel-Oper im Orchestergraben und unterstreichen die Prominenz des gesamten Projekts wie bereits vor einem Jahr beim "Rosenkavalier".
Auch die „Elektra“ wird in Baden-Baden für DVD und das Fernsehen aufgezeichnet.

Christian Thielemann: Musikalische Leitung
Herbert Wernicke: Inszenierung, Bühnenbild und Kostüme

Linda Watson: Elektra
Jane Henschel: Klytämnestra
Manuela Uhl: Chrysothemis
René Kollo: Aegisth
Albert Dohmen: Orest

Philharmonia Chor
Münchner Philharmoniker

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln.

Eine Produktion der Bayerischen Staatsoper München

Preise: € 230,00 / 184,00 / 150,00 / 115,00 / 69,00
Ermäßigt: € 207,00 / 166,00 / 135,00 / 104,00 / 62,00

Martin Stadtfeld
Münchner Philharmoniker
Samstag, 30. Januar 2010, 19 Uhr
Martin Stadtfeld ist der Solist des Winterfestspiel-Konzertes am 30. Januar 2010 um 19 Uhr im Festspielhaus Baden-Baden. Er wird an diesem Abend von den Münchner Philharmonikern unter der Leitung von Juraj Valcuha begleitet. Die "Münchner" bilden dabei den Rahmen des Konzertes, in dessen Mitte Stadtfeld das 2. Klavierkonzert c-Moll op. 18 von Sergej Rachmaninow interpretieren wird. Vor und nach dem Klavierkonzert spielen die Münchner Philharmoniker mit den Jahreszeiten: Anton von Weberns "Im Sommerwind" bildet den Auftakt - nach der Pause steht Peter Tschaikowskys 1. Sinfonie mit dem Beinamen "Winterträume" auf dem Programm.

Martin Stadtfeld, Klavier
Juraj Valcuha, Dirigent
Münchner Philharmoniker
Samstag, 30. Januar 2010, 19 Uhr

Anton Webern
„Im Sommerwind“

Sergej Rachmaninow
Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll Op. 18

Peter Tschaikowsky
Sinfonie Nr. 1 g-Moll Op. 13, „Winterträume“

Preise: € 110 : 88 : 72 : 55 : 33
ermäßigt: € 99 : 79 : 64 : 50 : 30

Sebastian Klinger
Sonntags-Matinee
Sonntag, 31. Januar 2010, 11 Uhr
Vom ersten Pult der Celli ist es im Orchester räumlich nur ein Katzensprung bis zum Platz des Solisten. In Wirklichkeit aber ist der Platz vorn in der Mitte der Bühne nur durch permanent überdurchschnittliche Leistungen zu erobern. Sebastian Klinger hat es geschafft und gestaltet daher zurecht die Sonntags-Matinee am 31. Januar 2010 um 11 Uhr im Festspielhaus Baden-Baden. Begleitet von der Pianistin Milana Chernyavska spielt der Solo-Cellist des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks Werke von Beethoven, Debussy und Brahms. Die Süddeutsche Zeitung lobte sein Spiel als "sensibel und ergreifend" und hörte "Töne von geradezu überirdischer Schönheit".

Sebastian Klinger: Violoncello
Milana Chernyavska: Klavier

Ludwig van Beethoven
Zwölf Variationen für Violoncello und Klavier F-Dur Op. 66

Claude Debussy
Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll L 135

Johannes Brahms
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 F-Dur Op. 99

Im Anschluss findet ein Künstler-Gespräch im Foyer statt.

Preise: € 35,00 / 25,00 / 18,00
ermäßigt: € 32,00 / 22,00 / 16,00

Patricia Kopatchinskaja und Fazil Say
Sonntag, 31. Januar 2010, 18 Uhr
Patricia Kopatchinskaja kann so virtuos und ergreifend spielen wie sie will: zunächst schaut ihr das Publikum auf die Füße. Sie tritt nämlich barfuß auf, wenn es ihr danach ist und hält sich auch sonst nicht an Konventionen. Damit passt der türkische Pianist Fazil Say hervorragend zu ihr. Say gilt als musikalischer Wanderer zwischen Orient und Okzident. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er Mißstände in seiner Heimat anprangert und verzaubert gleichzeitig sein Publikum mit seinem Klavierspiel. Als Komponist stellt Fazil Say bei diesem Konzert im Rahmen der Baden-Badener Winterfestspiele seine Sonate für Violine und Klavier op. 7 gemeinsam mit Patricia Kopatchinskaja vor.

Patricia Kopatchinskaja, Violine
Fazil Say, Klavier

Ludwig van Beethoven
Sonate für Violine und Klavier Nr. 9 A-Dur Op. 47, „Kreutzer-Sonate“

Maurice Ravel
Sonate für Violine und Klavier G-Dur

Fazil Say
Sonate für Violine und Klavier Op. 7

Béla Bartók
Sechs rumänische Volkstänze Sz 56 (in Bearbeitung für Violine und Klavier)

Preise: € 65,00 / 46,00 / 33,00
ermäßigt: € 59,00 / 41,00 / 29,00

Bruno Ganz und Roman Trekel
Musik und Literatur
Dienstag, 02. Februar 2010, 20:00 Uhr
Im schönen Theater Baden-Baden findet diese Festspielveranstaltung am 2. Februar 2010, um 20 Uhr statt. Bruno Ganz hat im Laufe seiner Karriere nicht nur auf der Bühne, sondern auch im internationalen Film sein großes schauspielerisches Können bewiesen - nicht nur als Hitler im Streifen "Der Untergang". Legendär wurde auch seine Verkörperung des „Faust“ in Peter Steins 21-stündiger Inszenierung zur EXPO 2000. Bei den Baden-Badener Winterfestspielen rezitiert er nun Gedichte und Briefe des bedeutenden Lyrikers Richard Dehmel, dessen Texte vielen Liedern von Richard Strauss, Arnold Schönberg und Alexander von Zemlinsky zu Grunde liegen. Der Kammersänger Roman Trekel wird eine Auswahl dieser Lieder interpretieren. Trekel, der zu den würdigen Nachfolgern von Dietrich Fischer-Dieskau im deutschen Liedgesang zählt, wird am Klavier von Oliver Pohl begleitet.

Bruno Ganz Rezitation
Roman Trekel Bariton
Oliver Pohl Klavier

„Durch Traum und Wirklichkeit“
Lieder von Richard Strauss, Arnold Schönberg, Alexander von Zemlinsky u.a. nach Texten von Richard Dehmel

Gedichte und Briefe von und an Richard Dehmel

Arnold Schönberg
Schenk mir deinen goldenen Kamm op.2/2
Erhebung op.2/3
Erwartung op.2/1
Warnung op.3/3
Alles op.6/2

Alexander Zemlinsky
Entbietung
Meeraugen

Jean Sibelius
Aus banger Brust
Die stille Stadt

Erich Wolfgang Korngold
Glückwunsch

Richard Strauss
Stiller Gang op.31/4
Befreit op.39/4
leises Lied op.39/1
Am Ufer op.41/3
Der Arbeitsmann op.39/3
Lied an meinen Sohn op.39/5
Waldseligkeit op.49/1

Anton Webern
8 frühe Lieder 1+2
Tief von fern
Aufblick

In Zusammenarbeit mit dem Theater Baden-Baden

Veranstaltungsort: Theater Baden-Baden

Preise: € 65,00 / 46,00 / 33,00
ermäßigt: € 59,00 / 41,00 / 29,00

 

 

Maurizio Pollini
Mittwoch, 3. Februar 2010, 20 Uhr
Nobel und perfekt: Auf diesen Nenner bringen Kritiker und Fans immer wieder das Klavierspiel des Italieners Maurizio Pollini. Endlich gibt der Gentleman des internationalen Musiklebens sein Festspielhaus-Debüt in Baden-Baden. Mit Werken von Fréderic Chopin ist er am Mittwoch, 03. Februar 2010 um 20 Uhr erstmals an der Oos zu Gast. Gerade erst hat Pollini mit einer neuen CD Furore gemacht. Seine Bach-Einspielungen beendeten für seine Fans eine längere Zeit des Wartens. Gleich im Anschluss macht sich der Mailänder Überzeugungsraucher nun auf, um im Chopin-Jubiläumsjahr die Werke des großen Romantikers zu spielen.

Maurizio Pollini, Klaiver
Mittwoch, 3.Februar 2010, 20 Uhr

Robert Schumann
Konzert ohne Orchester op. 14 1. Fassung: 1835/1836
Fantasie op. 17

Frédéric Chopin
Scherzo Nr. 1 h-Moll op 20

Quatre Mazurkas op. 33

Klaviersonate Nr. 2 b-Moll op. 35
Grave; Doppio movimento
Scherzo
Marche funèbre: Lento
Finale: Presto

Eintrittskarten € 150 : 120 : 98 : 75 :  45
ermäßigt: € 135 : 108 :  88: 68 : 41

Hilary Hahn
Royal Scottish National Orchestra
Freitag. 5. Februar 2010, 20 Uhr
Die amerikanische Ausnahmegeigerin Hilary Hahn stellte in Baden-Baden vor genau einem Jahr ein sehr intimes Kammermusik-Programm vor, welches das Publikum überwältigte und rührte. Diesmal ist sie bei den Winterfestspielen am 5. Februar 2010, um 20 Uhr mit Sergej Prokofjews heiter-ironischem und hochvirtuosem Violinkonzert Nr. 1 Op. 19 zu erleben. Begleitet wird Hilary Hahn vom Royal Scottish National Orchestra unter dem langjährigen Chefdirigenten Stéphane Denève, der unter anderem bei Sir Georg Solti in die Lehre ging. Bei der Programmgestaltung setzt sich Denève stets für das französische Repertoire ein und so wird dieser Abend mit Gabriel Faurés unsentimental-expressiver Orchestersuite „Pelléas et Mélisande“ Op. 80 eröffnet. Den Abschluss des Konzerts bildet die folkloristisch-böhmische Sinfonie Nr. 8 von Antonín Dvořák, die auf Grund ihres großen Erfolgs in Großbritannien den Beinamen „Die Englische“ erhielt.

Hilary Hahn Violine
Stéphane Denève Dirigent
Royal Scottish National Orchestra

Gabriel Fauré
„Pelléas et Mélisande“ Op. 80 ((20’))

Sergej Prokofjew
Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 D-Dur Op. 19 ((22’))

Antonín Dvořák
Sinfonie Nr. 8 G-Dur Op. 88 ((38’))

Preise: € 130,00 / 104,00 / 85,00 / 65,00 / 39,00
ermäßigt: € 117,00 / 94,00 / 76,00 / 59,00 / 35,00

Die Fazil Say Nacht
Galakonzert des Freundeskreises Festspielhaus
Samstag, 6. Februar 2010, 19 Uhr
Ein musikalisches Allround-Genie: wenn nicht der türkische Pianist „Fazil Say“, wer dann? Er interpretiert Klassiker einzigartig, improvisiert wie ein echter Jazzer und komponiert eigene kosmopolitische Werke. Ihm widmet das Festspielhaus Baden-Baden eine ganze "Nacht" - jedenfalls einen ganzen Abend, an dem er die Bandbreite seines Könnens zeigen kann. Termin: 06. Februar 2010, 19 Uhr. Dann zündet Say nämlich ein regelrechtes Feuerwerk der Klavierkunst: An einem Abend spielt er Mozarts spätes „Krönungskonzert“, sein eigenes zweites Klavierkonzert „Silk Road“ sowie den Solo-Part in Gershwins „Rhapsody in Blue.“ Das ihn begleitende Mahler Chamber Orchestra krönt diese besondere Festspielnacht. In Baden-Baden war das von Claudio Abbado gegründete Orchester schon mehrmals zu Gast und genießt weltweite Anerkennung. Dieses Konzert ist das Galakonzert des Freundeskreis Festspielhaus Baden-Baden 2010.

Fazil Say, Klavier
Samstag, 6. Februar 2010, 19 Uhr

Die Fazil Say Nacht
Galakonzert des Freundeskreis Festspielhaus

Fazil Say Klavier
Kristjan Järvi Dirigent
Mahler Chamber Orchestra

Leonard Bernstein
Ouvertüre zu "Candide"

Maurice Ravel
Klavierkonzert G-Dur

Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert D-Dur KV 537, „Krönungskonzert“

Fazil Say
Klavierkonzert Nr. 2, „Silk Road“

George Gershwin
„Rhapsody in Blue“ ((13’)) Originalfassung
und
Zugaben Fazil Say

Eintrittskarten: € 130 : 104 : 85 : 65 : 39
ermäßigt: € 117 : 94 : 76 : 59 : 35

Vilde Frang
Sonntags-Matinee
Sonntag, 7. Februar 2010, 11 Uhr
Die junge Geigerin Vilde Frang beschließt in diesem Jahr die Winterfestspiele in Baden-Baden. Ihre Matinee am 7. Februar 2010, um 11 Uhr, gilt unter Kennern aber schon als Pflichttermin. Schließlich spielt die von Anne-Sophie Mutter so maßgeblich geförderte Künstlerin ein erlesenes Programm mit Werken von Schubert, Bartók und Richard Strauss. Und dass die Sonntags-Matineen immer wieder der richtige Ort sind, um Stars von Morgen zu erleben, beweist die große Popularität dieser Konzerte, die traditionell mit einem Künstlergespräch enden. Dort kann man Vilde Frang noch näher kennen lernen als im Konzert.

Vilde Frang: Violine
Julien Quentin: Klavier

Franz Schubert
Sonate für Violine und Klavier A-Dur D 574

Béla Bartók
Sonate für Violine solo

Richard Strauss
Sonate für Violine und Klavier Es-Dur Op. 18

Im Anschluss findet ein Künstler-Gespräch im Foyer statt.

Preise: € 35,00 / 25,00 / 18,00
ermäßigt: € 32,00 / 22,00 / 16,00

FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN   
Winterfestspiele 2010 vom 29. Januar bis 7. Februar 2010

Informationen und Tickets unter www.festspielhaus.de oder 07221-3013-101