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[Translate to Englisch:] Ein Fest für Händel, Kantaten mit Le Concert d’Astrée
[Translate to Englisch:] Ein Fest für Händel
Kantaten mit Le Concert d’Astrée
So, 2. November 2008, 18 Uhr
[Translate to Englisch:] Ein Fest für Händel
BADEN-BADEN - Die Financial Times nannte sie „Ms Dynamite“, die Sunday Times „eine der heißesten Nummern“ der Barockmusik. Die Rede ist von der Cembalistin und Dirigentin Emmanuelle Haïm, die sich mit ihren farbenreichen und leidenschaftlichen Interpretationen an die Weltspitze gespielt hat. Studiert hat sie nach dem Wechsel vom Klavier aufs Cembalo bei Koryphäen wie Kenneth Gilbert und Christophe Rousset am Pariser Conservatoire National Supérieur de Musique. Daneben widmete sie sich dem Komponieren und dem Continuo-Spiel, mit dem sie schnell international bekannt wurde. (So arbeitete Emmanuelle Haïm mit Dirigenten wie William Christie, Marc Minkowski, Claudio Abbado, Sir Simon Rattle und Daniel Harding zusammen und ist als Cembalo-Spielerin an weltbekannten Häusern in Paris, London, New York, Madrid, Aix-en-Provence, Salzburg, Stockholm, Lissabon, Helsinki, Antwerpen, Sydney und Tokio aufgetreten.) Als Dirigentin, die immer vom Cembalo aus arbeitet, feiert sie mit dem von ihr gegründeten Ensemble „Le Concert d’Astrée“ einen Erfolg nach dem anderen – gelingen ihr doch musikalische Offenbarungen, wenn sie wie selbstverständlich ihre Musiker zu wahren Höchstleistungen animiert. In Baden-Baden wird sie mit der jungen schwedischen Sopranistin Camilla Tilling und dem kanadischen Bass-Bariton Nathan Berg (dessen Gesang jedem „Liebhaber der menschlichen Stimme ein große Freude bereiten sollte“ (Financial Times)) einmal mehr unter Beweis stellen, dass ihr besonderes Interesse dem musikalischen Ausdruck in der Vokalmusik liegt: mit Georg Friedrich Händels dramatischer Kantate „Apollo e Dafne“ für Sopran, Bass, Flöte, Oboe, Streicher und Basso continuo HWV 122, die Händel – lange vor seiner triumphalen Londoner Zeit – im Februar 1707 für den musikbegeisterten Kardinal Benedetto Pamphilj zu komponieren begann. Als zweiter Programmpunkt erklingt Händels Kantate für Sopran, Blockflöte, Streicher und Basso continuo HWV 99 „Il delirio amoroso“, „Die Liebesraserei“, nach einem Text von Benedetto Pamphilj, in der die Musik – wie bereits in dem zuvor erklungenen Werk – mit den unterschiedlichen Klangfarben der Holzblas- und Streichinstrumente spielt.


