<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>Festspielhaus Baden-Baden - Pressemeldungen</title>
		<link>http://www.festspielhaus.de/</link>
		<description>Aktuelle Pressemeldungen</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>Festspielhaus Baden-Baden - Pressemeldungen</title>
			<url>http://www.festspielhaus.de/fileadmin/templates/images/RSSRed.jpg</url>
			<link>http://www.festspielhaus.de/</link>
			<width></width>
			<height></height>
			<description>Aktuelle Pressemeldungen</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Sun, 03 Oct 2010 18:00:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Carmina Burana, Version 1956</title>
			<link>http://www.festspielhaus.de/presse/pressemeldung/carmina-burana-version-1956-03-10-2010-740/</link>
			<description>„Carmina Burana“Fassung für Chor, zwei Klaviere und SchlagwerkSonntag, 3. Oktober 2010, 18 Uhr</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">BADEN-BADEN – Das Klavierduo GrauSchumacher zählt zu den besten seiner Zunft. Zuletzt waren die beiden Herren – Andreas Grau und Götz Schumacher – im Festspielhaus Baden-Baden im Februar 2009 gemeinsam mit dem Wiener Burgschauspieler Klaus Maria Brandauer und Mendelssohns „Ein Sommernachtstraum“ gefeiert worden. Nun sind sie bei den Herbstfestspielen 2010 mit einem ganz neuen Projekt zu Gast an der Oos, nämlich mit der Klavierfassung der populären „Carmina Burana“ aus dem Jahr 1956 von Carl Orff.<br />Kein Geringeres Blatt als die „Neue Zürcher Zeitung“ ließ über das Piano Duo verlauten: „Die beiden Pianisten Andreas Grau und Götz Schumacher, die unter dem Namen GrauSchumacher auftreten, zeichnen sich durch zwei Merkmale aus: ihre raffiniert zusammengestellten Programme und ihre Vorliebe für gewichtige Werke des 20. Jahrhunderts. Im Konzert in der Tonhalle Zürich hat das pianistische Duo beide Qualitäten eindrücklich bewiesen. (...) Schumacher am ersten Klavier und Grau am zweiten spannten über die sieben Abschnitte des dreiviertelstündigen Klavierwerks einen gewaltigen Bogen und liessen auch pianistisch einen ganzen Kosmos erstehen.“ <br />Der Münchner Komponist Carl Orff gilt als Außenseiter der Neuen Musik, denn er nahm an der neuen Harmonik kaum Teil, sondern hielt eher an modalen Tonalitäten sowie an motorisch-tänzerischen Rhythmen fest. Die Carmina Burana oder „Cantiones profanae cantoribus et choris cantandae comitantibus instrumentis atque imaginibus magicis“ – wie sie im Originaltitel heißen, sind eine Vertonung lateinischer und deutscher Vagantenlieder des Mittelalters. Die der Benediktbeurer Liederhandschrift entnommenen, lebenslustigen Verse handeln beispielsweise von Frühling und Liebe oder Trunk in der Taverne. Eingeteilt ist das Werk in drei Teile: „Primo vere“ / „Uf dem Anger“, „In taberna“ sowie „Cour d’amour“. Komponiert hat Carl Orff seine „Carmina Burana“ in den Jahren 1935 und 1936. Später fasste er sie mit den „Catulli carmina“ und dem „Trionfo di Afrodite“ unter dem Titel „Trionfi“ zu einer Trilogie zusammen. Im Festspielhaus Baden-Baden werden die 1937 uraufgeführten Carmina Burana in der selten zu hörenden Klavierfassung aus dem Jahr 1956 zu hören sein. Diese reduzierte Fassung ist für Solisten, gemischten Chor, Kinderchor, zwei Klaviere und Schlagzeug von Orffs Schüler Wilhelm Killmayer arrangiert und vom Komponisten selbst autorisiert worden. <br />Mit dabei an diesem Abend im Festspielhaus Baden-Baden sind neben einem exzellenten Solistentrio, das SWR Vokalensemble, der Kinderchor der Staatsoper Stuttgart sowie das Percussion-Ensemble des RSO Stuttgart. Über die Sopranistin Lenneke Ruiten war in „The Irish Times“ zu lesen: „Die holländische Sopranistin Lenneke Ruiten hat nicht nur eine außerordentliche Stimme, die spielend ein sehr weites Spektrum an Volumen und Farbe erreicht. Sie führt ein Lied auch zur Enthüllung des Gefühls, welches die Poesie inspiriert hat.“ Der aus Erfurt stammende Tenor Christoph Genz arbeitete in seiner Karriere unter anderem mit namhaften Dirigenten wie Sir Simon Rattle oder Kent Nagano zusammen. Die Leipziger Volkszeitung schrieb über ihn in einer Rezension: „Genz’ wunderschöne Stimme ist ein weicher, strahlender Tenor mit einem Quäntchen stählernem Glanz, dem man ewig lauschen möchte.“ Der ebenfalls aus Erfurt stammende Bariton Stephan Genz erhielt in seiner Karriere zahlreiche Preise, darunter ein Gramophone Award. Auch Stephan Genz arbeitet regelmäßig mit großen Dirigenten wie Fabio Luisi, Kurt Masur oder Daniel Harding zusammen. Die musikalische Gesamtleitung obliegt dem österreichischen Dirigenten Rupert Huber, der neben seiner Position als Chefdirigent des WDR Rundfunkchores auch künstlerischer Leiter des ChorWerk Ruhr ist.&nbsp;&nbsp; </p>
<p class="bodytext">FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN<br />Herbstfestspiele 2010<br />„Carmina Burana“<br />Fassung für Chor, zwei Klaviere und Schlagwerk<br />Sonntag, 3. Oktober 2010, 18 Uhr</p>
<p class="bodytext">Lenneke Ruiten Sopran<br />Christoph Genz Tenor<br />Stephan Genz Bariton<br />Rupert Huber Dirigent<br />SWR Vocalensemble<br />Kinderchor der Staatsoper Stuttgart (Einstudierung Johannes Knecht)<br />GrauSchumacher Klavierduo<br />Percussion-Ensemble des RSO Stuttgart</p>
<p class="bodytext">Carl Orff<br />&nbsp;„Der gute Mensch“ Kantate nach Texten von Franz Werfel<br />„Sunt lacrimae rerum“<br />und Lieder von Carl Orff</p>
<p class="bodytext">„Carmina Burana“ (Fassung von 1956)</p>
<p class="bodytext">Preise: € 80 : 66 : 53 : 41 : 24<br />Ermäßigt: € 74 : 60 : 48 : 37 : 22</p>
<p class="bodytext">Informationen und Tickets unter <a href="http://www.festspielhaus.de/" target="_blank" >www.festspielhaus.de</a> oder Tel. 07221-3013-101</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 18:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pierre-Laurent Aimard, Matinee</title>
			<link>http://www.festspielhaus.de/presse/pressemeldung/pierre-laurent-aimard-matinee-03-10-2010-739/</link>
			<description>Pierre-Laurent AimardSonntags-MatineeSonntag, 3. Oktober 2010, 11 Uhr</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">BADEN-BADEN – Der französische Meisterpianist Pierre-Laurent Aimard war im Festspielhaus Baden-Baden zuletzt für seine genialen Interpretationen der Klavierkonzerte von Ludwig van Beethoven mit Beifallsstürmen aufgenommen worden. Gemeinsam mit dem Chamber Orchestra of Europe interpretierte Aimard im Jahr 2009 alle fünf Konzerte Beethovens an zwei Abenden, wobei er vom Flügel aus dirigierte. Von der Musikkritik wurde er unter anderem für seine „gestochen klaren“ und „leichtfüßig eleganten“ Interpretationen hoch gelobt. Nun ist Aimard bei den Herbstfestspielen 2011 in einer Sonntags-Matinee Solo zu erleben. <br />Der 1957 in Lyon geborene Pianist erhielt seine Ausbildung am ehrwürdigen Pariser Conservatoire sowie in London. Bereits als Zwölfjähriger wurde er dem großen französischen Komponisten Olivier Messiaen vorgestellt. Heute gilt Aimard als ausgesprochener Spezialist für die Werke Messiaens aber auch György Ligetis, dessen gesamtes Klavierwerk er einspielte. Darüber hinaus gilt Pierre-Laurent Aimard als exzellenter Interpret des klassischen Repertoires, das er durch seine stets unvoreingenommene, frische Lesart zu neuem Leben erweckt. Dabei arbeitete er mit den renommiertesten Dirigenten wie Pierre Boulez, Sir Simon Rattle und Esa-Pekka Salonen und internationalen Spitzenorchestern zusammen. Darüber hinaus bekleidet Aimard eine Professur am Pariser Conservatoire. Seine internationale Karriere hatte mit dem Ersten Preis beim Olivier-Messiaen-Wettbewerb begonnen. Kein Geringerer als Pierre Boulez ernannte ihn 1976 zum Ersten Solopianisten des Ensemble Intercontemporain, wo Aimard für 18 Jahre wirkte. Für seine Aufnahmen erhielt Aimard zahlreiche Preise. Darunter befindet sich ein Gramophone Award für seine Einspielung Ligetis Klavierkonzert auf Deutsche Grammophon im Jahr 1995 sowie er Echo-Preis 2003 für die Gesamtaufnahme der Klavierkonzerte von Beethoven mit dem Chamber Orchestra of Europe unter Leitung von Nikolaus Harnoncourt. Erwähnenswert ist auf jeden Fall seine Einspielung bei Warner Classics der Klavierkonzerte von Mozart mit dem Chamber Orchestra of Europe, die von der „Zeit“ als eine „der exquisitesten Mozart Aufnahmen aller Zeiten“ gelobt wurde. Im Festspielhaus Baden-Baden wird er bei den Sommerfestspielen 2011 am Samstag, 23. Juli, 19 Uhr in dieser Konstellation zu erleben sein. Aimards neueste Aufnahme mit Ravels Klavierkonzerten erscheint im Herbst 2010 auf Deutsche Grammophon mit dem Cleveland Orchestra unter Pierre Boulez.<br />Neben vielen anderen Auszeichnungen und Tätigkeiten ist Aimard unter anderem seit 2009 für drei Jahre künstlerischer Leiter beim englischen Aldeburgh Festival, das 1948 von Benjamin Britten und Peter Pears an der Küste von Suffolk gegründet wurde.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />An diesem Morgen im Festspielhaus Baden-Baden hat Pierre Laurent Aimard, den der Boston Globe einst als einen der „brillantesten und individuellsten Pianisten der Gegenwart“ bezeichnet hat, ein in jeder Hinsicht sehr anspruchsvolles Programm zusammengestellt. Zunächst spielt er zwei der insgesamt sieben Stücke aus dem dritten Band der sogenannten „Annés de pèlerinage“ von Franz Liszt. Diese „Pilgerschaftsjahre“ entstanden in den Jahren 1870 bis 1877 und tragen allesamt mediterranen Charakter. Es handelt sich dabei um Impressionen, angeregt durch die Villa d’Este bei Rom, in der Liszt wiederholt residierte. Aimard widmet sich den beiden Stücken „Cipres à la Villa d’Este No. 1“ sowie „Les jeux d’eaux à la Villa d’Este“. Während das erste, von Zypressen inspirierte Stück eher trüben, düsteren Charakter hat, ist das durch Wasserspiele angeregte zweite Stück wesentlich lichter und munterer im Charakter gehalten.<br />Es folgen die „Miroirs“ von Maurice Ravel, eine Sammlung von fünf Klavierstücken, die in den Jahren 1904 und 1905 entstanden sind. Das gewichtigste Stück ist das zweite mit dem Titel „Oiseaux tristes“ (Trauernde Vögel), welches durch den Morgenruf einer Amsel inspiriert wurde. Ravel selbst sprach von „Vögeln, die sich in der Schwüle eines sehr dunklen Waldes während der heißesten Sommerstunden verloren haben“. <br />Im Chopin-Jahr dürfen Kompositionen des polnisch-französischen Komponisten Frédéric Chopin nicht fehlen. Aimard hat zwei Werke auf sein Programm gesetzt: Das sehr populäre, 1837 entstandene Scherzo Nr. 2 b Moll op. 31 schafft eine beachtliche Kombination aus Sonaten- und Scherzoform, die Barcarolle Fis Dur op. 60 entstand in den Jahren 1845 / 1846 basiert auf einem Gondelrhythmus und erinnert an bekannte Wasserstücke anderer französischer Komponisten. <br />Zum würdigen Abschluss folgen Ludwig van Beethovens gewichtige Eroica Variationen Es Dur op. 35 aus dem Jahr 1802. Das Thema dieser Variationenfolge diente Beethoven später als Melodie für den Finalsatz seiner dritten Sinfonie. Das Werk endet mit einem virtuosen „Finale alla Fuga“.</p>
<p class="bodytext">FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN<br />Herbstfestspiele 2010<br />Pierre-Laurent Aimard<br />Sonntags-Matinee<br />Sonntag, 3. Oktober 2010, 11 Uhr</p>
<p class="bodytext">Pierre Laurent Aimard: Klavier </p>
<p class="bodytext">Franz Liszt<br />Aus Troisième Année de pèlerinage: <br />Cipres à la Villa d’Este No. 1&nbsp; <br />Les jeux d’eaux à la Villa d’Este </p>
<p class="bodytext">Maurice Ravel<br />Miroirs </p>
<p class="bodytext">Frédéric Chopin&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Scherzo Nr. 2 b Moll op. 31 <br />Barcarolle Fis Dur op. 60 </p>
<p class="bodytext">Ludwig van Beethoven&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Eroica Variationen Es Dur op. 35 (15 Variationen über ein Originalthema mit einer Fuge) </p>
<p class="bodytext">Im Anschluss findet ein Künstler Gespräch im Foyer statt. </p>
<p class="bodytext">Preise: € 65,00 / 47,00 / 33,00<br />Ermäßigt: € 60,00 / 43,00 / 30,00</p>
<p class="bodytext">Tickets und Informationen unter <a href="http://www.festspielhaus.de" target="_blank" >www.festspielhaus.de</a> und Tel. 07221-3013-101</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 11:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gypsy Music, Diknu Schneeberger Trio</title>
			<link>http://www.festspielhaus.de/presse/pressemeldung/gypsy-music-diknu-schneeberger-trio-02-10-2010-738/</link>
			<description>Gypsy MusicDiknu Schneeberger TrioSamstag, 2. Oktober 2010, 23 Uhr</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">BADEN-BADEN – Die Ergänzung des Festspielprogramms mit besonders ausgefallenen Konzertprogrammen hat mittlerweile Tradition. Unter dem Titel „Gypsy Music“ gastiert an diesem späten Abend im Rahmen der Herbstfestspiele des Festspielhaus Baden-Baden das Diknu Schneeberger Trio. Dabei ist der Gitarrist Diknu Schneeberger im Festspielhaus kein Unbekannter, denn er trat bereits bei den Pfingstfestspiele 2010 des Fest an der Seite des österreichischen Geigers Beni Schmid auf und zollte in einer Hommage dem großen Jazzgeiger Stéphane Grappelli seinen Tribut.<br />Der 1990 geborene Diknu Schneeberger gilt als absolutes Ausnahmetalent auf der Gitarre und gewann im Jahr 2006 den renommierten österreichischen Hans Koller Preis als „Talent des Jahres“. Neben seiner bereits beachtlichen Karriere studiert Diknu Schneeberger weiterhin Jazzgitarre am Konservatorium der Stadt Wien. In seinem Stil vereint Schneeberger hohe Virtuosität mit rhythmischer Präzision des sogenannten Gypsy Jazz, wobei er immer wieder leichte am Latin orientierte Klänge aufblitzen lässt. Für großes Aufsehen sorgte der Wiener Gitarrist mit seinen beiden Alben „Rubina“ (2007)&nbsp;sowie „The Spirit of Django“ (2010) und spielt seither mit Erfolg in großen internationalen Konzertsälen. Mit dem Album „The Spririt of Django“ ehrt das Diknu Schneeberger Trio den großen Gitarristen Django Reinhardt pünktlich zu dessen 100. Geburtstag. Django Reinhardt, der am 23. Januar 1910 geboren wurde und am 16. Mai 1953 in Paris verstarb, gilt als Begründer des europäischen Jazz. Legendär wurde sein Quintette du Hot Club de France in dem er unter anderem gemeinsam mit Stéphane Grappelli musizierte. Aus einer Kombination des New Orleans, den französischen „valses mussettes“ sowie der traditionellen Romamusik schuf Reinhardt den sogenannten Gypsy-Swing. Diknu Schneeberger selbst sagt über den großen Reinhardt: „Django Reinhardt ist ein wahres Genie. Ich habe bis jetzt noch keinen Gitarristen gehört, der so ein Feingefühl für Melodie und Rhythmik hat wie er. Seine Ideen und seine Präzision sind unerreicht, die Improvisationen voller Überraschungen und seine Technik der linken und besonders der rechten Hand verblüffen mich immer wieder. Django Reinhardt ist mein großes Vorbild.“&nbsp; <br />Mit dabei an diesem späten Abend ist sein im Jahr 2006 gegründetes Trio, das neben ihm aus dem Gitarristen Martin Spitzer und seinem Vater Joschi Schneeberger am Kontrabass besteht. Der renommierte Wiener Jazzgitarrist Martin Spitzer war übrigens auch der Lehrer von Diknu. Mit ihm entdeckte Diknu seine besondere Affinität für den Stil der Gitarrenlegende Django Reinhardt. <br />Das Programm, welches man in dieser Nacht im Festspielhaus Baden-Baden erleben kann, ist eine Mischung aus exzellent arrangierten Standards, ausgesuchten Originalen des Gypsy-Jazz, Kompositionen von Django Reinhardt sowie eigenen Werken von Diknu Schneeberger. Für einen perfekten und beschwingten Tagesausklang im Festspielhaus Baden-Baden ist also gesorgt. <br />Nach seinem Auftritt im Festspielhaus Baden-Baden führt Diknu Schneeberger die Tournee unter anderem weiter zum Salzburger Jazzherbst sowie zur Audi Music Night in Hamburg.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>
<p class="bodytext">FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN<br />Herbstfestspiele 2010</p>
<p class="bodytext">Gypsy Music<br />Diknu Schneeberger Trio<br />Samstag, 2. Oktober 2010, 23 Uhr</p>
<p class="bodytext">Diknu Schneeberger, Gitarre<br />Martin Spitzer, Gitarre<br />Joschi Schneeberger, Kontrabass</p>
<p class="bodytext">Preise: € 45 : 32 : 23<br />Ermäßigt: € 41 : 30 : 21</p>
<p class="bodytext">Tickets und Informationen unter <a href="http://www.festspielhaus.de/" target="_blank" >www.festspielhaus.de</a> oder Tel. 07221-3010-101</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 23:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Das Lied von der Erde&quot;</title>
			<link>http://www.festspielhaus.de/presse/pressemeldung/das-lied-von-der-erde-02-10-2010-737/</link>
			<description>„Das Lied von der Erde“Kent Nagano &amp; Mahler Chamber OrchestraSamstag, 02. Oktober 2010, 19...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">BADEN-BADEN – Rund zwei Wochen nachdem Kent Nagano am Pult des Bayerischen Staatsorchesters die Saison 2010/2011 des Festspielhaus Baden-Baden mit der Siebten von Anton Bruckner eröffnet hat, kehrt er mit dem Mahler Chamber Orchestra erneut an die Oos zurück. Für diesen Auftritt bei den Herbstfestspielen hat Kent Nagano Gustav Mahlers „Lied von der Erde“ mit der Uraufführung des Werks „Sternenlose Nacht“ von Toshio Hosokawa gekoppelt.<br />Kent Nagano, der Kosmopolit mit japanischen Wurzeln, füllt seit dem Jahr 2006 nicht nur die Stelle des Generalmusikdirektors des Bayerischen Staatsorchesters aus, sondern fungiert zudem als Chefdirigent des Orchestre symphonique de Montréal. Wie das Programm dieses Konzertabends im Festspielhaus verrät, ist der aus Kalifornien stammende Nagano für Musik aller Epochen aufgeschlossen. Der für seinen besonders transparenten und klaren Interpretationsstil bekannte Nagano fühlt sich gleichermaßen im klassischen wie im romantischen und zeitgenössischen Repertoire wohl. Im Festspielhaus Baden-Baden ist Nagano bereits seit dem Jahr 2001 regelmäßig zu Gast. Mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, das er als Chefdirigent in den Jahren von 2000 bis 2006 künstlerisch entscheidend prägte, trat er in Baden-Baden unter anderem mit Bruckners Achter (2001), Mahlers Dritter (2003) sowie den beiden Wagner-Opern „Parsifal“ (2004) und „Lohengrin“ (2006) auf. Sowohl „Parsifal“ als auch „Lohengrin“ wurden im Festspielhaus Baden-Baden von Nikolaus Lehnhoff inszeniert und sind beide auf DVD erschienen. Neben zahlreichen Aufnahmen bei der Deutschen Grammophon und dem Label Pentatone ist mit Kent Nagano im April 2009 bei Sony Classical eine für ihre „sorgfältige und detailgetreue Lesart“ (musicalcriticism.com) vielgelobte Einspielung Mahlers „Das Lied von der Erde“ erschienen. <br />Auch das im Jahr 1997 von Claudio Abbado gegründete Mahler Chamber Orchestra ist im Festspielhaus Baden-Baden häufig anzutreffen. Bei den Herbstfestspielen 2010 ist das Ensemble außerdem mit einer konzertanten Vorstellung Giuseppe Verdis „Otello“ zu erleben. Kent Nagano wirkt beim Mahler Chamber Orchestra seit mehreren Jahren als regelmäßiger Gastdirigent.</p>
<p class="bodytext">„Das Lied von der Erde“ entstand in den Jahren 1907/1908, einer Zeit, die für Gustav Mahler von schweren Schicksalsschlägen überschattet wurde: Im Jahr 1907 starb Mahlers Tochter Maria Anna, er selbst trat von seiner Position als Direktor der Wiener Hofoper zurück und wurde überdies von der Diagnose seines eigenen schweren Herzleidens geschockt. Diese Schicksalsschläge spiegeln sich unmittelbar in der Musik wider. Als Textgrundlage verwendete Mahler den von Hans Bethge herausgegebenen Gedichtband „Die chinesische Flöte“. Es handelt sich dabei um redigierte chinesische Gedichten aus dem 8. und 9. Jahrhundert. Im Festspielhaus Baden-Baden wird das im Untertitel als „Eine Sinfonie für eine Tenor- und eine Alt- (oder Bariton-) Stimme und Orchester“ betitelte Werk in der Fassung für zwei Männerstimmen erklingen.</p>
<p class="bodytext">Als zweites Werk des Abends hat Kent Nagano eine Uraufführung ausgewählt: „Sternenlose Nacht“ des japanischen Komponisten Toshio Hosokawa. Der 1955 in Hiroshima geborene Hosokawa erhielt seine Ausbildung in Berlin und Freiburg. Neben zahlreichen anderen Preisen wurde er 1982 mit dem ersten Preis des Kompositionswettbewerbs anlässlich des 100. Geburtstages des Berliner Philharmonischen Orchesters ausgezeichnet. Unter seinen Werken ist besonders das Orchesterwerk „Circulating Ocean“ zu erwähnen, welches 2005 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführt wurde. Kent Nagano leitete im Januar 2007 in Berlin die Deutsche Erstaufführung von „Circulating Ocean“ mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Mit seinem rund 40-minütigen Werk „Sternenlose Nacht“, welches von der Ernst von Siemens Musikstiftung gefördert wird, assoziiert Hosokawa selbst „einen Gang durch einen Garten“. Die Verbindung zu Gustav Mahlers Naturverbundenheit ist also augenscheinlich.<br />&nbsp;<br />Als Solisten treten an diesem Abend neben dem Tenor Michael Schade und dem Bariton Michael Volle im „Lied von der Erde“, außerdem die Sopranistin Sally Mathews sowie die japanische Mezzo-Sopranistin Mihoko Fujimura auf. Fujimura war im Festspielhaus Baden-Baden bereits bei den Pfingstfestspielen 2010 mit den Bamberger Symphonikern unter Jonathan Nott zu hören und wurde wegen ihrer kongenialen Ausgestaltung des Mezzo-Parts in Mahlers Dritter hoch gelobt worden.</p>
<p class="bodytext">FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN<br />„Das Lied von der Erde“<br />Kent Nagano &amp; Mahler Chamber Orchestra<br />Samstag, 02. Oktober 2010, 19 Uhr</p>
<p class="bodytext">Sally Matthews: Sopran <br />Mihoko Fujimura: Mezzosopran<br />Michael Schade: Tenor<br />Michael Volle: Bass<br />Kent Nagano: Dirigent<br />Mahler Chamber Orchestra<br />WDR Rundfunkchor Köln<br />(Chordirektor: Rupert Huber)<br />&nbsp;<br />Gustav Mahler<br />„Das Lied von der Erde“&nbsp; (Michael Schade und Michael Volle)<br />&nbsp;<br />Toshio Hosokawa<br />„Sternenlose Nacht“&nbsp; (Uraufführung) (Sally Matthews und Mihoko Fujimura) </p>
<p class="bodytext">Preise: € 90,00 / 74,00 / 59,00 / 46,00 / 27,00<br />Ermäßigt: € 83,00 / 68,00 / 53,00 / 41,00 / 24,00</p>
<p class="bodytext">Tickets und Informationen unter <a href="http://www.festspielhaus.de/" target="_blank" >www.festspielhaus.de</a> und Tel. 07221-3013-101</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 19:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Elīna Garanča, Habanera</title>
			<link>http://www.festspielhaus.de/presse/pressemeldung/elina-garanca-habanera-01-10-2010-736/</link>
			<description>Elīna GarančaHabaneraFreitag, 1. Oktober 2010, 20 Uhr</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">BADEN-BADEN – Einen ganz entscheidenden Teil ihrer steilen Karriere hat die lettische Star-Mezzo-Sopranistin Elīna Garanča im Festspielhaus Baden-Baden vollbracht. Großes Aufsehen erregte sie in Baden-Baden nämlich bereits im Jahr 2004 als Aldagisa in einer konzertanten Produktion von Vincenzo Bellinis „Norma“ an der Seite von Edita Gruberová. Den entscheidenden Durchbruch erlebte sie dann in ihrem mittlerweile zum Klassiker avancierten Auftritt neben Anna Netrebko bei der Baden-Baden-Gala 2007: Die vor über 2 Millionen Zuschauern im deutschen Fernsehen ausgestrahlte Gala wurde schließlich als DVD und CD von der Deutschen Grammophon unter dem Titel „The Opera Gala – Live from Baden-Baden“ mit nachhaltigem Erfolg veröffentlicht. Zuletzt konnte man Garanča im Festspielhaus als Solistin des Silvesterkonzerts 2008 sowie als Charlotte in einer konzertanten Vorstellung von Massenets&nbsp; „Werther“ im Juni 2009 erleben.&nbsp; <br />Die aus Riga stammende Elīna Garanča wurde 1976 in eine musikalische Familie geboren und erhielt ihre Ausbildung an der Lettischen Musikakademie ihrer Heimatstadt. Nach ersten Engagements am Staatstheater Meiningen und der Oper Frankfurt begann ihre große Karriere. Heute singt die mit einem Exklusiv-Vertrag der Deutschen Grammophon ausgestattete Künstlerin an den großen Opernhäusern der Welt. Ihr erstes Soloalbum „Aria cantilena“ mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Fabio Luisi erhielt den ECHO Klassikpreis des Jahres 2007. Kein Geringere als der große russische Dirigent Mariss Jansons äußerte bereits 2006 über Elīna Garanča : „Wie wunderbar, dass die Welt der Musik uns immer wieder neue, sehr begabte Künstler schenkt. Besonders herausragend ist dabei die lettische Mezzosopranistin Elīna Garanča, die bereits viel Ansehen in den Opernhäusern und Konzertsälen genießt. Sie ist ein bedeutendes Talent, hat eine wunderschöne Stimme und ist eine ausdrucksvolle Künstlerin mit großer darstellerischer Begabung . . . Garanča verfügt über eine sehr gute stimmliche Technik und wählt sorgfältig das geeignete Repertoire, um ihre Gaben zu entwickeln. Damit ist ihr eine große Zukunft sicher.“<br />Pünktlich zu ihrem Auftritt im Festspielhaus Baden-Baden erscheint nun das neue Programm „Habanera“ auf Deutsche Grammophon. Als eine der gefragten Carmen-Darstellerinnen wird Elīna Garanča ihre Stimme ausgewählten Liedern von Komponisten wie Heitor Villa-Lobos, Manuel de Falla, Maurice Ravel und Leonard Bernstein widmen. Diese Lieder stehen dabei stets in direktem Bezug zu Spanien und der ursprünglich aus Havanna/Kuba stammenden Habanera. Natürlich darf an diesem Abend die wohl populärste Habanera nicht fehlen: die berühmte Arie der Carmen „L'amour est un oiseau rebelle“ aus Georges Bizets gleichnamiger Oper.&nbsp; <br />Begleitet wird Elīna Garanča an diesem Abend im Festspielhaus Baden-Baden vom Lettischen Nationalorchester unter Leitung ihres Ehemannes Karel Mark Chichon. Chichon, der unter anderem Assistent bei Giuseppe Sinopoli und Valery Gergiev war, ist seit dem Jahr 2009 Chefdirigent des Lettischen Nationalorchesters, einem Klangkörper, der auf eine bis ins Jahr 1926 zurückreichende Tradition verweisen kann. Bereits beim Silvesterkonzert 2008 begleitete der aus London stammende Dirigent seine Frau im Festspielhaus Baden-Baden. Damals stand er am Pult der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken und Kaiserslautern. </p>
<p class="bodytext">FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN<br />Herbstfestspiele 2010<br />Elīna Garanča<br />Habanera<br />Freitag, 1. Oktober 2010, 20 Uhr</p>
<p class="bodytext">Elīna Garanča: Mezzosopran<br />Karel Mark Chichon: Dirigent<br />Lettisches Nationalorchester </p>
<p class="bodytext">Lieder von Heitor Villa-Lobos, Manuel de Falla, Maurice Ravel, Leonard Bernstein und anderen </p>
<p class="bodytext">Arturo Márquez<br />Danzόn núm 2</p>
<p class="bodytext">Fernando J. Obradors<br />„El vito“ (arr. J.C.Cuello) aus Canciones Clásicas Españolas</p>
<p class="bodytext">Pablo Luna<br />„Canción Española“ aus El niño judio</p>
<p class="bodytext">Giuseppe Verdi<br />Ouvertüre zu&nbsp; I Vespri Siciliani</p>
<p class="bodytext">Amilcare Ponchielli <br />„Voce di donna“ aus La Gioconda</p>
<p class="bodytext">Gaetano Donizetti<br />„Fia dunque vero….Oh mio Fernando!“ aus La Favorita</p>
<p class="bodytext">Federico Chueca<br />Prelude aus El Bateo</p>
<p class="bodytext">Francisco Barbieri<br />„Canción de Paloma“ aus&nbsp; El Barberillo de Lavapies</p>
<p class="bodytext">Xavier Montsalvatge<br />El cant dels ocells&nbsp; (Diana Ozoliņa, Violoncello)</p>
<p class="bodytext">Nicolai Rimski-Korsakow<br />aus Capriccio espagñol op. 34<br />I&nbsp; Alborada: Vivo e strepitoso <br />II&nbsp;&nbsp; Scena e canto gitano<br />III&nbsp; Fandango Asturiano</p>
<p class="bodytext">Georges Bizet<br />aus Carmen<br />I&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Prélude&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (1. Akt)<br />II&nbsp;&nbsp;&nbsp; L'amour est un enfant de Bohême (1. Akt-Erste Fassung)<br />III&nbsp;&nbsp; Entr’acte&nbsp;&nbsp; (2. Akt)<br />IV&nbsp; Chanson bohème (3. Akt)</p>
<p class="bodytext">Preise: € 150,00 / 123,00 / 99,00 / 77,00 / 45,00<br />Ermäßigt: € 138,00 / 113,00 / 89,00 / 69,00 / 41,00</p>
<p class="bodytext">Tickets und Informationen unter <a href="http://www.festspielhaus.de/" target="_blank" >www.festspielhaus.de</a> oder Tel. 07221-3013-101</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 20:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Verdi: &quot;Otello&quot;</title>
			<link>http://www.festspielhaus.de/presse/pressemeldung/verdi-otello-30-09-2010-735/</link>
			<description>Verdi: „Otello“Konzertante AufführungDonnerstag, 30. September 2010, 20 Uhr</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">BADEN-BADEN – Daniel Harding, einer der am meisten versprechenden Dirigenten der jüngeren Generation, war im Festspielhaus Baden-Baden bereits mehrmals bei Sinfoniekonzerten unter anderem mit Solisten wie Waltraud Meier, Steven Isserlis oder Anne Sofie von Otter zu Gast. Ihm zur Seite stand stets das Mahler Chamber Orchestra, welches in Baden-Baden zuletzt in Robert Wilsons kongenialer Produktion des „Freischütz“ zu erleben war. <br />Nun steht im Festspielhaus Baden-Baden Giuseppe Verdis bedeutendste Oper, der „Otello“, als konzertante Version auf dem Spielplan. Das auf William Shakespeares Schauspiel „Othello“ basierende&nbsp; Werk zählt zu den anspruchvollsten Kompositionen der Opernliteratur und stellt Verdis vorletzte Oper dar. Mit riesigem Erfolg wurde das vieraktige „Dramma lirico“ 1887 am Teatro alla Scala in Mailand uraufgeführt. <br />Das im Jahr 1997 von Claudio Abbado gegründete Mahler Chamber Orchestra zählt zu den flexibelsten Klangkörpern unserer Zeit und fühlt sich nahezu in jeder Stilrichtung, sei es mit historischen oder modernen Instrumenten zu Hause. Der aus Oxford stammende Harding beschreibt die „Neugier für Neues“ als wichtigsten Antrieb in der musikalischen Arbeit beschreibt. Er ist dem Mahler Chamber Orchestra bereits seit 1998 eng verbunden und fungiert dort seit mehreren Jahren als Chefdirigent. Aufnahmen für die Labels Deutsche Grammophon und Virgin/EMI unterstreichen seine hohen interpretatorischen Fähigkeiten.<br />Kein Geringerer als der dramatische Tenor und zweimalige Grammy-Gewinner Ben Heppner wurde für die Titelrolle des Befehlshabers der venezianischen Flotte, Otello, verpflichtet. Otello wird Opfer einer hinterhältigen Intrige und tötet am Ende der Oper seine Gattin Desdemona. Diese Rolle gehört neben Wagners Tristan zu den absoluten Spezialitäten des Kanadiers, der unter anderem für die Deutsche Grammohon zahlreiche Einspielungen veröffentlicht hat. <br />Für die weibliche Hauptrolle der Desdemona, der Gattin Otellos, wurde im Festspielhaus Baden-Baden die griechischstämmige Sopranistin Anja Harteros gewonnen. Anja Harteros zählt zu den am meisten gefragten Sopranistinnen und ist mit großen Rollen ihres Fachs wie&nbsp; unter anderem als Mimì (La Bohème), Violetta (La Traviata) oder Micaëla (Carmen) an den großen Opernhäusern der Welt regelmäßig zu Gast. Als Desdemona feierte sie beispielsweise große Erfolge an der Bayerischen Staatsoper München sowie an der Semperoper Dresden. Im Jahr 2009 wurde Anja Harteros, die exklusiv für Sony BMG aufnimmt, von der Zeitschrift „Opernwelt“ zur Sängerin des Jahres 2009 gekürt. <br />Auch die beiden weiteren männlichen Rollen, der Fähnrich Jago und der Hauptmann Cassio, sind im Festspielhaus Baden-Baden exzellent besetzt: Der italienische Tenor Franco Vassallo war hier bereits bei den Herbstfestspielen 2008 als Figaro in Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ zu erleben. Vassallo wird nun in die Rolle des heimtückischen Jago schlüpfen, der die Intrige gegen den ahnungslosen Otello anzettelt. Die Partie des eifersüchtigen, unschuldig in Jagos Intrige hineingezogenen Cassio wird schließlich von dem russischen Tenor Alexey Dolgov übernommen. Ihn führten sehr erfolgreiche Auftritte unter anderem als Cavaradossi und Rigoletto bereits an Häuser wie die Houston Grand Opera und die Washington National Opera.<br />Die durch ein simples Taschentuch ausgelöste Intrige gegen Otello kann also beginnen. Das dramatische „Schauspiel“ um Macht, Liebe, Eifersucht, Intrige, Reue und Misstrauen kann seinen Lauf nehmen und wird in dieser konzertanten, hochkarätig besetzten Version des Festspielhaus Baden-Baden besonders packend und zugespitzt zu erleben sein.</p>
<p class="bodytext">FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN<br />Herbstfestspiele 2010<br />Verdi: „Otello“<br />Konzertante Aufführung<br />Donnerstag, 30. September 2010, 20 Uhr</p>
<p class="bodytext">Daniel Harding: Musikalische Leitung<br />Ben Heppner: Otello <br />Anja Harteros: Desdemona <br />Franco Vassallo: Jago <br />Alexey Dolgov: Cassio </p>
<p class="bodytext">WDR Rundfunkchor Köln <br />Petits Chanteurs de Strasbourg<br />Maîtrise de l Opéra national du Rhin <br />Mahler Chamber Orchestra </p>
<p class="bodytext">Giuseppe Verdi<br />Otello nach William Shakespeares Schauspiel Othello<br />Libretto: Arrigo Boito </p>
<p class="bodytext">In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln. <br />&nbsp;<br />Preise: € 190,00 / 156,00 / 125,00 / 97,00 / 57,00<br />Ermäßigt: € 175,00 / 143,00 / 113,00 / 87,00 / 51,00</p>
<p class="bodytext">Tickets und Informationen unter <a href="http://www.festspielhaus.de" target="_blank" >www.festspielhaus.de</a> oder Tel. 07221-3013-101</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 20:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Klaus Maria Brandauer: Kapitän Ahab</title>
			<link>http://www.festspielhaus.de/presse/pressemeldung/klaus-maria-brandauer-kapitaen-ahab-29-09-2010-734/</link>
			<description>Klaus Maria Brandauer: Kapitän AhabSinfonisches Melodram nach dem Roman „Moby Dick“Mittwoch, 29....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">BADEN-BADEN – Der großartige Wiener Burgschauspieler Klaus Maria Brandauer war im Festspielhaus Baden-Baden bereits zweimal mit gefeierten Projekten zu Gast. Im Jahr 2006 mit „Peer Gynt“ von Edvard Grieg und in der vergangenen Saison mit Felix Mendelssohn-Bartholdys „Ein Sommernachtstraum“. Zur Eröffnung der Herbstfestspiele 2010 widmet er sich einem abermals spannenden Projekt: Brandauer schlüpft nämlich in die Rolle des rachsüchtigen Kapitän Ahab aus dem Roman „Moby Dick“ von Herman Melville. Ob als „Mephisto“, „Wallenstein“ oder James Bond-Bösewicht „Largo“, Klaus Maria Brandauer liebt es markige, gebrochene Charaktere darzustellen. In der sinfonischen Bühnen-Parabel „Kapitän Ahab“ wird Brandauer erneut Interpretationsspielraum genug haben, um alle Register seines darstellerischen Könnens zu ziehen. Seine Mission diesmal lautet: „Jenen weißen Wal zu jagen über alle Seiten der Erde, bis dass er schwarzes Blut spritzt und die Finne von sich streckt.“ <br />Klaus Maria Brandauer gehört seit 1972 dem ehrwürdigen Ensemble des Wiener Burgtheaters an, und das auf Lebenszeit. Kein Geringerer als der Intendant des Berliner Ensembles Claus Peymann nannte ihn unlängst einen „Jahrhundert-Schauspieler“. Seit seiner Rolle als Hendrik Höfgen in dem Film „Mephisto“, der 1981 mit einem Oscar als bester ausländischer Film ausgezeichnet wurde, ist Brandauer sowohl in Hollywood als auch auf den großen Theaterbühnen heiß begehrt. Erst kürzlich erreichte seine Interpretation des „Wallenstein“ in Peter Steins Inszenierung am Berliner Ensemble (2007) Kultstatus. Im Jahr 2009 drehte Brandauer unter der Regie von Francis Ford Coppolla den Kinofilm „Tetro“ und stand 2010 in Australien für die Romanverfilmung „Maestro“ als Klavierlehrer vor der Kamera.<br />Die Musik zu dem „ozeanischen“ Projekt „Kapitän Ahab“ stammt von Libor Sima. Er hat die tosenden Fluten gegen die sich Kapitän Ahab mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln wendet, kongenial in Partiturform gegossen. Der vielseitig begabte Libor Sima studierte an der Musikhochschule Stuttgart und ist seit dem Jahr 2001 Solo-Fagottist des RSO Stuttgart. Aufmerksamkeit erregte er unter anderem durch sein „Double Concerto“, das als Auftragskomposition im Jahr 2005 vom Stuttgarter Kammerorchester unter Dennis Russel Davies uraufgeführt wurde.&nbsp; <br />Für die Gesamtkonzeption, Textbearbeitung und Regie dieser „spoken opera“ zeichnet Martin Mühleis verantwortlich. Er hat gemeinsam mit Libor Sima eine ideale Symbiose aus Musik und Sprache hergestellt, um Kapitän Ahabs unerbittliche Jagd nach dem weißen Wal mit allen Zwischentönen plastisch werden zu lassen. <br />Melvilles Roman „Moby Dick“ zählt zu den bedeutendsten Prosawerken des amerikanischen Symbolismus und stellt eine der rätselhaftesten Metaphern der Weltliteratur dar. Erst in den 1920er Jahren, rund 30 Jahre nach Herman Melvilles Tod wurde der Roman an der Yale Universität wiederentdeckt und international verbreitet.&nbsp; <br />Begleitet wird Klaus Maria Brandauer von der traditionsreichen Staatskapelle Dresden unter Leitung von Sebastian Weigle. Die Staatskapelle ist das einzige Orchester, das über viereinhalb Jahrhunderte hinweg kontinuierlich Bestand hatte und dabei stets zu den herausragenden Klangkörpern gehörte. International ist der unverkennbare Klang des als „Wunderharfe“ bezeichneten Orchesters berühmt. Seit dem Jahr 2010 ist Christian Thielemann neuer Chefdirigent, der im Festspielhaus Baden-Baden zuletzt eine kongeniale Produktion des „Rosenkavaliers“ leitete. <br />Der Dirigent Sebastian Weigle begann seine Laufbahn als 1. Solohornist der Staatskapelle Berlin. Doch bald wechselte er das Fach und wirkt seit 2004 als Generalmusikdirektor am Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Darüber hinaus übernahm er seit der Spielzeit 2008/09 die musikalische Leitung der Oper Frankfurt. Im Sommer 2007 sorgte er mit seinem Debüt bei den Bayreuther Festspielen mit der Neuproduktion der „Meistersinger von Nürnberg“ für internationales Aufsehen. <br />Keine Frage also: Bei diesem prominent besetzten „Kapitän Ahab“ garantieren Klaus Maria Brandauer und seine „Crew“ für einen abwechslungsreichen, vor Spannung knisternden Abend im Festspielhaus Baden-Baden. </p>
<p class="bodytext">FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN<br />Herbstfestspiele 2010<br />Klaus Maria Brandauer: Kapitän Ahab<br />Sinfonisches Melodram nach dem Roman „Moby Dick“<br />Mittwoch, 29. September 2010, 20 Uhr</p>
<p class="bodytext">Klaus Maria Brandauer: Schauspieler<br />Sebastian Weigle: Dirigent <br />Sächsische Staatskapelle Dresden</p>
<p class="bodytext">Christian Weisskircher Lichtdesign<br />Martin Mühleis: Konzeption, Text, Regie </p>
<p class="bodytext">Ahab - eine sinfonische Bühnenparabel mit Kompositionen von Libor Sima nach Motiven des Romans „ Moby Dick“&nbsp; von H. Melville. </p>
<p class="bodytext">Preise: € 120,00 / 98,00 / 79,00 / 61,00 / 36,00<br />Ermäßigt: € 110,00 / 91,00 / 71,00 / 55,00 / 32,00</p>
<p class="bodytext">Tickets und Informationen unter <a href="http://www.festspielhaus.de/" target="_blank" >www.festspielhaus.de</a> oder Tel. 07221-3013-101</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 20:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Herbstfestspiele 2010</title>
			<link>http://www.festspielhaus.de/presse/pressemeldung/herbstfestspiele-2010-29-09-2010-732/</link>
			<description>Herbstfestspiele 2010 vom 29. September bis 3. Oktober</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">BADEN-BADEN – Eröffnet werden die Herbstfestspiele 2010 des Festspielhaus Baden-Baden mit dem sinfonischen Melodram „Kapitän Ahab“. Der große Wiener Burgschauspieler Klaus Maria Brandauer schlüpft in die Rolle des verbitterten Ahab, um den weißen Wal Moby Dick zu jagen. Mit von der Partie ist die Sächsische Staatskapelle Dresden unter Leitung von Sebastian Weigle, die Musik zu dieser sinfonischen Bühnenparabel nach Herman Melvilles Roman „Moby Dick“ stammt von dem Stuttgarter Komponisten Libor Sima. Weitere Höhepunkte der Herbstfestspiele vom 29. September bis 3. Oktober sind eine konzertante Vorstellung Verdis „Otello“ mit Ben Heppner (Otello), Anja Harteros (Desdemona) und dem Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung von Daniel Harding sowie ein Konzert der lettischen Mezzo-Sopranistin Elīna Garanča mit ihrem neuen Programm „Habanera“. Kent Nagano steht bei einer Vorstellung Gustav Mahlers „Lied von der Erde“ ebenfalls am Pult des Mahler Chamber Orchestra und dirigiert am gleichen Abend die Uraufführung des Werks „Sternenlose Nacht“ des japanischen Komponisten Toshio Hosokawa. Ein Debüt der besonderen Art wird es beim Auftritt des Diknu Schneeberger Trios geben. Der 1990 in Wien geborene Gitarrist Diknu Schneeberger gilt schon jetzt als einer der ganz Großen seines Fachs. Er wandelt bei diesem Nachtkonzert unter dem Titel „Gypsy Music“ auf den Spuren der Jazz-Legende Django Reinhardt. Darüber hinaus gibt es ein Wiedersehen mit dem französischen Pianisten Pierre-Laurent Aimard, der in einer Sonntags-Matinee unter anderem mit Beethovens Eroica Variationen zu hören ist. Zum Abschluss der Herbstfestspiele steht eine ganz besondere Rarität auf dem Programm: Das PianoDuo GrauSchumacher wird gemeinsam mit dem SWR Vocalensemble und dem Percussion-Ensemble des RSO Stuttgart die „Carmina Burana“ von Carl Orff in der selten gespielten Fassung für Chor, zwei Klaviere und Schlagwerk interpretieren.</p>
<p class="bodytext">FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN<br />Herbstfestspiele 2010</p>
<p class="bodytext">Klaus Maria Brandauer: Kapitän Ahab<br />Sinfonisches Melodram nach dem Roman „Moby Dick“<br />Mittwoch, 29. September 2010, 20 Uhr</p>
<p class="bodytext">Verdi: „Otello“<br />Konzertante Aufführung<br />Donnerstag, 30. September 2010, 20 Uhr</p>
<p class="bodytext">Giuseppe Verdi<br />Otello nach William Shakespeares Schauspiel Othello<br />Libretto: Arrigo Boito </p>
<p class="bodytext">Elīna Garanča<br />Habanera<br />Freitag, 1. Oktober 2010, 20 Uhr</p>
<p class="bodytext">„Das Lied von der Erde“<br />Kent Nagano &amp; Mahler Chamber Orchestra<br />Samstag, 02. Oktober 2010, 19 Uhr</p>
<p class="bodytext">Gypsy Music<br />Diknu Schneeberger Trio<br />Samstag, 2. Oktober 2010, 23 Uhr</p>
<p class="bodytext">Pierre-Laurent Aimard<br />Sonntags-Matinee<br />Sonntag, 3. Oktober 2010, 11 Uhr</p>
<p class="bodytext">„Carmina Burana“<br />Fassung für Chor, zwei Klaviere und Schlagwerk<br />Sonntag, 3. Oktober 2010, 18 Uhr</p>
<p class="bodytext">Tickets und Informationen unter <a href="http://www.festspielhaus.de/" target="_blank" >www.festspielhaus.de</a> oder Tel. 07221-3013-101</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 19:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hélène Grimaud &amp; Jan Vogler</title>
			<link>http://www.festspielhaus.de/presse/pressemeldung/helene-grimaud-jan-vogler-18-09-2010-733/</link>
			<description>Hélène Grimaud &amp; Jan VoglerSamstag, 18. September 2010, 19 Uhr</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">BADEN-BADEN – Im ersten Augenblick denkt man bei Hélène Grimaud an große Klavierkonzerte oder Klavierabende. Doch dieses Mal präsentiert sich die französische Pianistin mit einem ganz anderen Programm im Festspielhaus Baden-Baden. Kammermusik ist nämlich angesagt. Gemeinsam mit dem Cellisten Jan Vogler hat die 1969 in Aix-en-Provence geborene Grimaud ein vielseitiges Konzertprogramm zusammengestellt. Spätestens seit ihrem Auftritt mit Daniel Barenboim im Jahr 1988 mit dem Orchestre de Paris gehört die sensible Pianistin zur allerersten Garde am Klavierhimmel. Im Festspielhaus Baden-Baden hat sich die langjährige Exklusiv-Künstlerin der Deutschen Grammophon längst als feste Größe etabliert und ist hier in jeder Saison mindestens einmal zu Gast. Von der Musikkritik wird ihr stets höchste Musikalität und pianistische Fertigkeit bestätigt. So charakterisierte ihr Spiel ein Rezensent in der „Welt am Sonntag“ mit den Worten: „Grimaud spielt Klassik mit der Offenheit und dem Risiko als wäre sie Jazz oder russisches Roulette. Mit großer Freiheit und dem Mut zur eigenen Stimmung . In ihren Händen tobt der Kontrast zwischen virtuoser Partiturtreue und künstlerischer Radikalität. Sie besticht durch ihr Spiel, das aufregend frisch und herrlich unideologisch ist.“ Wie sehr sie in die Werke eindringt zeigt auch der Anfang 2010 erschienene Film „In the Search of Beethoven“ von Phil Grabsky, in dem die besten Beethoven-Interpreten interessante Details über das Leben des geheimnisumrankten Komponisten enthüllen.<br />Nun hat sich Hélène Grimaud, die sich privat für die Erhaltung&nbsp; passionierte Liebhaberin von Wölfen (Wolfssonate, 2003) kammermusikalisch mit dem Cellisten Jan Vogler zusammengetan. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ attestierte dem Cellisten die Gabe, „sein Cello wie eine Singstimme sprechen lassen zu können“. Neben seiner Tätigkeit als international gefragter Solist, widmet sich Vogler außerdem seinen Aufgaben als Künstlerischer Leiter des Moritzburg Festivals sowie als Intendant der Dresdner Musikfestspiele. Begonnen hat für Jan Vogler die Karriere im Alter von nur 20 Jahren als Konzertmeister Violoncello in der traditionsreichen Staatskapelle Dresden. Doch bereits 1997 gab er diesen Position auf, um sich ganz einer solistischen Laufbahn zu widmen. Heute spielt er mit den renommiertesten Orchestern und Dirigenten zusammen und nimmt exklusiv für Sony Classical auf. <br />Nun setzt Jan Vogler seine überaus fruchtbare künstlerische Arbeit mit Hélène Grimaud auf einer Tournee der Saison 2010/2011 fort. Auf dem Programm im Festspielhaus Baden-Baden stehen zunächst die berühmten Fantasiestücke op. 73 von Robert Schumann aus dem Jahr 1849. Es handelt sich dabei um eine Folge von drei charaktervollen Stücken, die nach Art einer Tempobeschleunigung ineinander übergehen. Dabei stellen die ersten beiden Stücke Reminiszenzen an Lieder Schumanns dar, das dritte überzeugt durch seinen stürmisch-temperamentvollen Zugriff. <br />Es folgt die erste Cellosonate von Johannes Brahms op. 38 aus den Jahren 1862 (1. und 2. Satz) und 1865 (Finale). Im letzten Satz bezieht sich Brahms mit einem Fugato direkt auf Bachs „Kunst der Fuge“. Die Uraufführung fand erst sechs Jahre nach der Vollendung im Jahr 1871 statt. Heute erfreut sich die Sonate großer Beliebtheit. <br />Würdigen Schlusspunkt dieses Konzerts bildet die Cellosonate op. 40 von Dmitri Schostakowitsch aus dem Jahr 1934. Dieses erste bedeutende Kammermusikwerk von Schostakowitsch ist von spätromantischen Anklängen geprägt. Schostakowitsch schrieb seine Cellosonate für den mit ihm befreundeten Cellisten Wiktor Kubazki, der mit ihm auch die überaus erfolgreiche Uraufführung am 25. Dezember 1935 in Leningrad bestritt.</p>
<p class="bodytext">Wenn die beiden großartigen Musiker Hélène Grimaud und Jan Vogler diese Preziosen der Kammermusik im Festspielhaus Baden-Baden interpretieren, treffen sich Intellekt und musikantischer Impetus zu einer vollendeten Symbiose. So war in den Dresdner Neuesten Nachrichten über ein Konzert mit dem gleichen Programm beim Moritzburg Festival gegen Ende Oktober 2009 zu lesen: „Die Idee der Kammermusik von Grimaud und Vogler beinhaltete absolutes Versenken in die Noten und damit auch den Mut zum Risiko, etwas entstehen zu lassen, was weit über reine Konzentration beim Musizieren hinausweist.“</p>
<p class="bodytext">FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN<br />Hélène Grimaud &amp; Jan Vogler<br />Samstag, 18. September 2010, 19 Uhr</p>
<p class="bodytext">Hélène Grimaud Klavier<br />Jan Vogler Violoncello</p>
<p class="bodytext">Robert Schumann<br />Fantasiestücke op. 73</p>
<p class="bodytext">Johannes Brahms<br />Cellosonate Nr. 1 e-Moll op. 38</p>
<p class="bodytext">Dmitri Schostakowitsch<br />Cellosonate d-Moll op. 40</p>
<p class="bodytext"><br />Preise: € 110 : 90 : 73 : 56 : 33<br />ermäßigt: € 101 : 83 : 65 : 50 : 30</p>
<p class="bodytext">Tickets und Informationen unter <a href="http://www.festspielhaus.de/" target="_blank" >www.festspielhaus.de</a> und Tel. 07221-3013-101</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 18 Sep 2010 20:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kent Nagano</title>
			<link>http://www.festspielhaus.de/presse/pressemeldung/kent-nagano-17-09-2010-731/</link>
			<description>Kent NaganoBayerisches StaatsorchesterFreitag, 17. September 2010, 20 Uhr</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">BADEN-BADEN – Seit dem Jahr 2006 fungiert Kent Nagano als Generalmusikdirektor des Bayerischen Staatsorchesters und zudem als Chefdirigent des Orchestre symphonique de Montréal. Kein Geringeres Blatt als die altehrwürdige New York Times schrieb über Kent Nagano: „Er hat die Gabe aus nahezu jedem Orchester, das dirigiert einen ganz bestimmten Klang herauszuholen: resonanzreich und durchdringend ohne in irgendeiner Weise erzwungen oder unerträglich üppig zu wirken.“ Der Kosmopolit mit japanischen Wurzeln, der in Kalifornien geboren wurde und mehrere Jahre in Frankreich verbrachte,&nbsp; ist berühmt für seine klaren, eleganten und sehr intelligenten Interpretationen. Nagano ist einer der vielseitigsten Dirigenten und fühlt sich im klassischen, romantischen und zeitgenössischen Repertoire gleichermaßen zu Hause. Angefangen hat für ihn alles als Assistent von Seiji Ozawa beim Boston Symphony Orchestra. Es folgten wichtige Stationen als Musikalischer Leiter der Opéra National de Lyon, des Hallé Orchesters Manchester sowie der Los Angeles Opera. In den Jahren von 2000-2006 prägte er die Entwicklung des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin entscheidend. Als Gastdirigent musiziert er heute mit den berühmtesten Orchestern der Welt wie den Wiener und Berliner Philharmonikern und dem Chicago Symphony Orchestra. <br />Aufnahmen mit Kent Nagano sind unter anderem bei der Deutschen Grammophon und dem Label Pentatone erschienen. Sony Classical veröffentlichte kürzlich eine revolutionäre Einspielung der Urfassung von Bruckners 4. Sinfonie mit dem Bayersichen Staatsorchester. In einer Rezension aus dem Rondo Magazin heißt es: „Der Chef der Bayerischen Staatsoper kniet sich förmlich in das Klangfarbenspektrum hinein, ziseliert behutsamst Neben- und Hauptlinien, und kennt reichlich dynamische Nuancen zwischen pianissimo und fortissimo.“ Der begonnene Bruckner-Zyklus wird im Jahr 2010 mit einer Aufnahme der 7. und 8. Sinfonie erweitert.<br />Die Wurzeln des Bayerischen Staatsorchesters, das aus einem der ältesten Orchester Deutschlands hervorgegangen ist, lassen sich bis in das Jahr 1523 zurückverfolgen. Erster Leiter der damaligen Münchner Hofkapelle war Orlando di Lasso. Später fanden hier Uraufführungen Wagners „Tristan und Isolde“ und der „Meistersinger von Nürnberg“ im Jahr 1868&nbsp; sowie&nbsp; des „Rheingolds“ (1869) und der „Walküre“ (1870) statt. Als Chef standen dem Klangkörper namhafte Dirigenten wie Richard Strauss, Bruno Walter, Georg Solti, Ferenc Fricsay, Wolfgang Sawallisch und Zubin Metha vor. <br />Im Festspielhaus Baden-Baden waren Kent Nagano und das Bayerische Staatsorchester zuletzt im März 2008 mit sinfonischen Werken von Robert Schumann zu Gast. <br />Auf dem Programm dieses Konzerts im Festspielhaus Baden-Baden steht zunächst die 1. Sinfonie von Ludwig van Beethoven. Beethoven komponierte seinen sinfonischen Erstling in den Jahren 1799/1800 nach mehreren Anläufen und widmete das Werk dem Freiherrn Gottfried van Swieten. Dabei betrat Beethoven, gerade was die Originalität der Instrumentation und die Weiterentwicklung des Sonatensatzes betrifft kompositorisches Neuland und läutete musikalisch das 19. Jahrhundert ein.<br />Hauptwerk des Abends ist Anton Bruckners populärste Sinfonie: die Siebte aus den Jahren 1881/1883. Ein Grund für diese Popularität liegt unter anderem in der biographischen Verbindung des Adagios mit dem Tode Richard Wagners. Vollen Erfolg verzeichnete die Siebte bereits bei der Uraufführung unter Arthur Nikisch am 30. Dezember 1884 in Leipzig und noch mehr bei der Münchner Erstaufführung mit dem Bayerischen Staatsorchester unter Leitung des damaligen Generalmusikdirektors Hermann Levi. Und noch ein weiterer Aspekt verbindet diese großartige Sinfonie mit dem Freistaat: Bruckner widmete seine Siebente dem bayerischen König Ludwig II.</p>
<p class="bodytext">FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN<br />Kent Nagano<br />Bayerisches Staatsorchester<br />Freitag, 17. September 2010</p>
<p class="bodytext">Kent Nagano: Dirigent <br />Bayerisches Staatsorchester </p>
<p class="bodytext">Ludwig van Beethoven<br />1. Sinfonie C Dur op. 21</p>
<p class="bodytext">Anton Bruckner<br />7. Sinfonie E Dur WAB 107 </p>
<p class="bodytext">Preise: € 110,00 / 90,00 / 73,00 / 56,00 / 33,00<br />Ermäßigt: € 101,00 / 83,00 / 65,00 / 50,00 / 30,00</p>
<p class="bodytext">Tickets und Informationen unter <a href="http://www.festspielhaus.de" target="_blank" >www.festspielhaus.de</a> oder Tel. 07221-3013-101</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 20:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>